Hamburgs Handballerinnen sind nach dem vorzeitigen Aufstieg 2004 wieder in der Oberliga angekommen.

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Hamburgs Handballerinnen sind nach dem vorzeitigen Aufstieg 2004 wieder in der Oberliga angekommen.

Der Verein von Torsten Jansen ist zurück in der Oberliga. Die Handballer der Hansestadt sind fünf Spielzeiten nach dem Lizenzentzug in die Bundesliga zurückgekehrt.

Hamburgs Handballer sind nach vier Jahren Abwesenheit wieder in der ersten Liga.

Der HSVHamburg ist zurück in der höchsten Spielklasse des deutschen Handballs. 2004 Tage nach dem letzten Bundesligaspiel gegen Frisch Auf Göppingen am 27. Dezember 2015 und 1980 Tage nach dem Lizenzentzug am 20. Januar 2016 sind die Ballwerfer aus der Hansestadt zurück in der ersten Liga.

Vor 2141 Zuschauern feierten die Norddeutschen mit dem 32:28 (17:14)-Erfolg über den ASV Hamm-Westfalen den höchsten Sieg seit fünfeinhalb Jahren. “Das ist pure Erleichterung und purer Stolz für die Mannschaft”, sagte der 21-jährige Spielmacher Leif Tissier, der nach dem Spiel ein spezielles rotes T-Shirt mit dem Slogan “Aufstieg 2021 – Nach Ebbe kommt Flut” trug. “Wir sind ekstatisch, ekstatisch, ekstatisch”, sagte Vereinspräsident Marc Evermann. “Natürlich hatten wir einen umfassenden Plan”, sagt der Sprecher, “aber nicht für diese kurzen Abschnitte.”

Fünf Spielzeiten musste Hamburg warten, um wieder in die Bundesliga aufzusteigen. Einst saßen sie ganz oben auf dem Handball-Olymp, gewannen 2011 den deutschen Titel und 2013 die Champions League. Dann wurde ihnen die Lizenz entzogen. Danach wurde der funktionierende Spielbetrieb wiederhergestellt. Mit dem Aufstieg aus der Oberliga Hamburg/Schleswig Holstein in die 3. Liga im Jahr 2016 begann für die damalige U23 der lange Weg in die Oberliga.

Trainer Jansen Vater des Erfolgs

Großen Anteil am Erfolg hat Torsten Jansen, der seit dem 29. März 2017 Cheftrainer ist und am Dienstag von den Trainer- und Managerkollegen in der 2. Liga zum Trainer des Jahres in der Unterliga gewählt wurde. Er formte aus Eigengewächsen wie Tissier, Finn Wullenweber und Dominik Axmann in Verbindung mit gestandenen Spielern wie Weller, Lukas Ossenkopp und Tobias Schimmelbauer ein Top-Team der 2. Liga. “Es ist surreal”, sagte der 44-Jährige und rang nach Worten. Er hat Respekt vor dem, was die Mannschaft in der neuen Saison erwartet: “Das wird ein richtiges Brett.”

Als Neuzugänge für die kommende Saison stehen bislang Nationaltorhüter Johannes Bitter (TVB Stuttgart), Kreisläufer Manuel Späth (FC Porto) und Linksaußen Nicolai Theilinger (Frisch Auf Göppingen) fest. Das ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere News.

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