Haarschnitt-Kontroverse belastet die Schweiz bei der Fußball-Europameisterschaft: “Wir sind Masochisten”

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Haarschnitt-Kontroverse belastet die Schweiz bei der Fußball-Europameisterschaft: “Wir sind Masochisten”

Die neuen Frisuren einiger Spieler sind auch nach der demütigenden 0:3-Niederlage gegen Italien ein heißes Streitthema im Schweizer Lager. Vladimir Petkovic wehrt sich gegen Kritik, muss aber auch Fehler auf dem Feld eingestehen. Auf dem Gruppenfinale ruhen alle Hoffnungen.

Frisurenstreit belastet die Schweiz: “Wir sind Masochisten”

Vladimir Petkovic wollte keinen Streit über die Frisuren seiner Spieler zulassen.

Angesprochen auf die tagelange Debatte um die neuen blonden Haare von Granit Xhaka und Manuel Akanji mahnte der Schweizer Fußball-Nationaltrainer: “Wir müssen vorsichtig sein.” “Ob man das so oder so macht, das ist ein Beitrag zu den Menschenrechten. Nach der desaströsen 0:3 (0:1)-Niederlage im zweiten EM-Spiel gegen Italien reagierte Petkovic auf den Vorwurf, der Besuch eines Friseurs im Mannschaftsquartier zu Corona-Zeiten habe für zu viel Unruhe gesorgt.

Die Sache mit den neuen Frisuren von Dortmunds Akanji und Ex-Gladbach-Spieler Xhaka hatte die Schweizer seit Tagen beschäftigt – und war nach dem schlechten Auftritt in Rom wieder aufgeflammt. “Wir sind ein bisschen Masochisten, dass wir immer wieder solche Geschichten provozieren”, sagte Petkovic auf SRF und verwies auf die teaminternen Diskussionen, die auch die Spielvorbereitung behindert haben könnten.

Die Schweiz steht vor dem Spiel gegen die Türkei unter Druck.

Petkovic musste nach dem enttäuschenden 1:1 im EM-Auftaktspiel gegen Wales eingestehen, dass die Schweizer Elf zu keinem Zeitpunkt mit Italien mithalten konnte. “Jeder von uns hat Fehler gemacht und nicht 100 Prozent Leistung gebracht”, sagte der 57-Jährige. “Wir hätten heute ein anderes Ergebnis bekommen, wenn das nicht gewesen wäre.”

Dabei waren die Schweizer mit großen Hoffnungen in das Turnier gegangen, nachdem sie zuvor sowohl bei der Euro 2016 als auch bei der WM 2018 ins Achtelfinale eingezogen waren. Die große Generation rund um die Ex-Bundesliga-Stars Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka sowie eine Reihe weiterer Spieler aus deutschen Großvereinen wollte die erste Runde überstehen. Trotz der Niederlage ist dies noch möglich.

Dazu braucht die Schweiz am Sonntag in Baku einen Sieg im bislang erfolglosen Gruppenfinale gegen die Türkei. “Das ist unsere letzte Chance, weiterzukommen”, sagte Shaqiri. “Es ist offensichtlich, dass wir uns verbessern müssen.” Trotz der Enttäuschung in Rom ist Petkovic optimistisch…. Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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