Gast-Kolumne: Deutschlands 4:2-Sieg gegen Portugal zeigt, wie aus einem Gegenwind ein Rückenwind werden kann.

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Gast-Kolumne: Deutschlands 4:2-Sieg gegen Portugal zeigt, wie aus einem Gegenwind ein Rückenwind werden kann.

Haben Sie schon einmal erlebt, wie ein Knoten platzt? Am Samstag ist es passiert, und zwar mit einem Paukenschlag. Gegen Portugal gewann die deutsche Mannschaft mit 4:2. Damit hatten die wenigsten gerechnet. Wie kann so etwas passieren? Nur mit sorgfältiger Planung.

Der 4:2-Sieg der deutschen Mannschaft gegen Portugal zeigt, wie sich ein Gegenwind unerwartet in Rückenwind verwandeln kann.

Drucksituationen nicht als Gefahr, sondern als Herausforderung zu sehen, ist der beste Ansatz, mit ihnen umzugehen.

Etwas Ähnliches ist jedem von uns schon einmal passiert. Wenn Sie in der Schule oder im Leben sind und vor einer Prüfung stehen und Ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen müssen. Manche Menschen sind von der Angst gelähmt und ihre Gedanken kreisen nur noch um das Versagen. An guten Tagen haben wir ein starkes Kontrollbedürfnis und stellen viele Dinge in Frage, die uns selbstverständlich und leicht fallen. Diese Angst vor dem Versagen kann, im Falle eines Fußballspielers, dazu führen, dass er sich zu sehr auf seine Bewegungen konzentriert: Automatismen und Lockerheit gehen verloren, und er kann nicht frei spielen.

Andere müssen gepusht werden. Stimmt es, dass nur noch ein Tag Zeit ist, um die Steuererklärung abzugeben? Oh nein! Trotzdem schaffen wir es, dank des Drucks alles pünktlich abzugeben.

Prüfungen können sogar Spaß machen.

Prüfungen können Spaß machen, wenn wir selbstbewusst in unserer Vorbereitung sind. Wir freuen uns, wenn wir unser hart erarbeitetes Wissen unter Beweis stellen können, es ist eine Chance zu glänzen. Deshalb können Joachim Löw und sein Trainerstab stolz auf diesen Triumph sein. Eine Mannschaft kann nur dann erfolgreich sein, wenn jeder weiß, was er zu tun hat und an das Konzept glaubt. Dann entsteht aus den unterschiedlichen Elementen ein Gerüst, in dem jeder seinen Platz findet und seine Aufgabe annimmt.

Nehmen Sie zum Beispiel Robin Gosens. Auf den ersten Blick scheint er nicht der typische Schwiegersohn zu sein. Er ist ein forscher Neuling, der hungrig ist und dies mit jeder Faser seines Wesens ausstrahlt. Das ist der Typ Spieler, den ein Team braucht. Aber nicht nur.

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