Fußball-Europameisterschaft: Gibt es auch für Fans ein K.o.-Verfahren? Reisen, wenn Corona droht

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Fußball-Europameisterschaft: Gibt es auch für Fans ein K.o.-Verfahren? Reisen, wenn Corona droht

Zwölfstündige Reisen, gar keine Reisen, oder Business as usual? Der letzte Corona-Test werden die K.o.-Spiele der Europameisterschaft sein. Zum Wohle der Fans und der Mannschaften. Experten sprechen schon jetzt düstere Warnungen und Mahnungen aus.

Gibt es auch für Fans eine K.o.-Phase? Reisen, wenn Corona droht

Die Reiseplaner für die Europameisterschaft stehen nun unter großem Druck. “Ein Turnier wie dieses scheint eine fantastische Idee zu sein, aber es ist ein logistisches Kopfzerbrechen, besonders wenn Covid im Spiel ist”, erklärt der walisische Nationaltrainer Robert Page.

Die Waliser müssen nun nach Amsterdam in die Niederlande reisen, nachdem sie zuvor Aserbaidschan und Italien besucht haben. Am Samstag spielen sie dann in Kopenhagen gegen Dänemark. Was für eine tolle Leistung! Wenn sie es zu Veranstaltungen schaffen, gewinnen die enthusiastischen Waliser häufig die Herzen der neutralen Fans. Und dann sind da noch die Dänen, die nach dem schrecklichen Zusammenbruch von Christian Eriksen im ersten Spiel viel Mitleid haben. Ein Fanfest der Superlative in Rot. Gesänge, Emotionen, Gänsehaut. Zumindest in der Theorie.

Die Realität in Corona-Zeiten kann allerdings ein wenig anders aussehen. Die Waliser werden auch in Amsterdam wieder auf die Unterstützung ihrer “Roten Wand” verzichten müssen. Wales steht nicht auf der Liste der sicheren Länder, aus denen man in die Niederlande einreisen darf. “Wir haben von der Polizei in Amsterdam die Anweisung erhalten, dass sie keine walisischen Fans ins Land lassen werden”, sagte der walisische Gesundheitsminister Eluned Morgan.

Dänen sollen zu Hause bleiben

Unterdessen haben Regierungsvertreter in Dänemark die Fans ihrer Mannschaft aufgefordert, das Spiel zu Hause vor dem Fernseher zu verfolgen. Auch wenn es laut den dänischen Beamten möglich ist, der Quarantäne zu entgehen, wenn die Fans innerhalb von zwölf Stunden ein- und ausreisen.

Ein Spiel und ein Beispiel für die Probleme, die nun erst recht in der K.o.-Runde des ersten paneuropäischen Kontinentalturniers auftreten. Für die Mannschaften, für die Fans. “Von nicht unbedingt notwendigen, touristischen Reisen nach”, heißt es zum Beispiel fast immer einleitend auf den Seiten des Auswärtigen Amtes in Bezug auf die EM-Gastgeberländer. Meist wird davor gewarnt, in einem Fall sogar abgeraten.

Und die Europameisterschaft ist noch ein paar Tage entfernt. Wie sich die Situation vor allem am Halbfinal- und Finalspielort London entwickeln wird, wo die Zuschauerzahlen für die… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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