Fußball: DFB-Strafen nach Namensänderung Silas, ein Stürmer für den VfB

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Fußball: DFB-Strafen nach Namensänderung Silas, ein Stürmer für den VfB

Jahrelang firmierte Silas Katompa Mvumpa unter einem fiktiven Namen. Das hat der Stuttgarter Spieler nun öffentlich gemacht – und der DFB hat ihn nun bestraft.

DFB bestraft ihn, nachdem er seinen Namen geändert hat. Silas, ein Stürmer des VfB

Silas Katompa Mvumpa vom Bundesligisten VfB Stuttgart ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen unsportlichen Verhaltens für drei Monate gesperrt worden. Zudem muss der Kongolese eine Geldstrafe von 30.000 Euro zahlen, wie der Verband am Freitag mitteilte. Das Urteil wurde sowohl von dem Spieler als auch von seinem Verein akzeptiert. Damit ist es rechtskräftig.

Am Dienstag hatte der VfB enthüllt, dass der Offensivspieler zuvor unter falschem Namen gespielt hatte und ein Jahr älter war als bisher angegeben. Der Elf-Tore-Torschütze der vergangenen Saison, der früher als Silas Wamangituka für die Schwaben spielte, hatte sich zuvor den Vereinsverantwortlichen anvertraut.

Der VfB-Stürmer soll von einem Spielerbetreuer erpresst worden sein.

Er sei “Opfer der Manöver seines ehemaligen Spielervermittlers” geworden, so der VfB. “Sein Geständnis sowie die Tatsache, dass er auch bei Offenlegung seiner wahren Identität eine Aufenthaltserlaubnis und Spielberechtigung als Profifußballer in Deutschland erhalten hätte, wirkten sich strafmildernd aus”, heißt es nun in der DFB-Erklärung.

“Dass Silas vom DFB sanktioniert werden wird, war ihm und uns klar und muss nach den Statuten so sein”, sagte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat. “Gleichzeitig trägt das Urteil den besonderen Umständen seines Falles Rechnung. Wir sind froh, dass der sportgerichtliche Aspekt auf DFB-Ebene damit für Silas abgeschlossen ist.”

Der VfB hatte den Stürmer 2019 für rund acht Millionen Euro Ablösesumme vom FC Paris geholt. Nach Angaben der Stuttgarter lebte er während seiner Zeit in Paris in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Berater und hatte “offenbar” weder Zugriff auf sein Konto noch auf seine Papiere gehabt. Der 22-Jährige wird voraussichtlich erst im Herbst sein Comeback geben, nachdem er sich im März einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Die vom DFB verhängte Sperre ist bis einschließlich 11. September gültig. (dpa)

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