Frauen-Feldhockeyteam verliert EM-Finale gegen die Niederlande in Amsterdam.

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Frauen-Feldhockeyteam verliert EM-Finale gegen die Niederlande in Amsterdam.

Das deutsche Frauen-Feldhockeyteam verliert zum zweiten Mal in Folge das EM-Finale gegen die Niederlande. Trotz acht Strafecken gegen den Favoriten konnten die Deutschen kein Tor erzielen.

Im Finale der Europameisterschaft unterlag die Feldhockeymannschaft der Frauen den Niederlanden.

Die deutsche Feldhockey-Nationalmannschaft der Frauen hat zum zweiten Mal in Folge das EM-Finale gegen die Niederlande verloren. Der Olympia-Bronzemedaillengewinner unterlag dem Weltmeister am Sonntag vor 3500 Zuschauern in Amsterdam mit 0:2 (0:1).

Die Tore erzielten Marloes Keetels (18. Minute) und Frédérique Matla (56. Minute). Deutschland hatte zuvor mehrfach den Ausgleich verpasst, darunter acht Strafecken. Dennoch war Torhüterin Julia Sonntag die beste deutsche Spielerin.

Nachdem sie nach 16 Sekunden einen Rückhandschuss von Matla pariert hatte, blockte die Keeperin bei der zweiten Strafecke des Weltmeisters drei Versuche in Folge (14.). Sonntag scheiterte jedoch bei der folgenden Variante an Keetels (18.). Im zweiten Viertel sammelte Deutschland fünf Strafecken, doch Sonja Zimmermann (21.) und Nike Lorenz (23.) konnten sie nicht verwandeln.

Zu Beginn des dritten Drittels parierte Sonntag (32.) einen weiteren Eckball von Matla. Deutschland wurde mutiger, erspielte sich fünf Kreisanspiele, kam aber nur selten zum Abschluss. Die beste Chance hatte Lisa Altenburg (45. Minute), als sie frei vor dem Tor stand, einen Ball von Charlotte Stapenhorst aber nicht verwerten konnte.

Im vierten Viertel hatte die deutsche Olympiamannschaft noch Chancen zum Ausgleich, doch Zimmermann und Altenburg konnten drei weitere Strafecken nicht verwandeln (47.). Matla (56.) traf nach einem Konter, nachdem Selin Oruz den Ball fallen ließ, und machte das Spiel damit endgültig entschieden.

Auch bei den Männern gab es Niederlagen.

Die deutschen Männer hatten bereits am Samstag ihr Endspiel gegen die Niederlande im Elfmeterschießen mit 1:4 verloren und damit den ersten EM-Titel seit 2013 verpasst. Die Olympia-Bronzemedaillengewinner führten bis zur vorletzten Strafecke der regulären Spielzeit mit 2:1, kassierten dann aber den Ausgleichstreffer. “Wir haben gemerkt, dass die Mannschaft schon in der Lage ist, Wettbewerbe zu gewinnen, deshalb ist die Enttäuschung groß”, sagte Bundestrainer Kais al Saadi. “Aber wir haben die letzten neun Sekunden nicht gebraucht.”

Mit einem Siebenmeter hatte Christopher Rühr (21.) die eigentlich bessere deutsche Olympia-Mannschaft in Führung gebracht, doch ein abgefälschter Ball von Lukas Windfeder (34.) glich zum 1:1 aus. Trotz des 2:1 von Constantin Staib (56.) erzwangen die Niederlande mit der letzten Strafecke ein Elfmeterschießen. Da… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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