Formel 1: Vettels ungebrochener Ehrgeiz: “Ich fahre, um zu gewinnen”

0

Formel 1: Vettels ungebrochener Ehrgeiz: “Ich fahre, um zu gewinnen”

Sebastian Vettel ist hungrig nach mehr. Sein Durst nach mehr wurde durch die ersten zehn Weltmeisterschaftspunkte gestillt. Mick Schumacher, sein Freund, hat in seiner ersten Formel-1-Saison noch keinen einzigen Punkt geholt. In Baku wird sich das wahrscheinlich nicht ändern.

Vettels Wunsch ist unerschütterlich: “Ich fahre, um zu gewinnen.”

Sebastian Vettel behielt das Geschehen natürlich genau im Auge. Mit seiner verspiegelten Sonnenbrille nahm der vierfache Formel-1-Weltmeister die anspruchsvolle Strecke in Baku bei der Streckenbesichtigung genau unter die Lupe.

Ein Bild hier, ein Schriftzug dort – doch der 33-Jährige wirkt nach seinen ersten zehn WM-Punkten für Aston Martin zufrieden. Der fünfte Platz des Hessen zuletzt in Monaco soll nur der Anfang sein, der Große Preis von Aserbaidschan am Sonntag (14 Uhr/Sky) ist der nächste Schritt. “Wir wollen unseren Schwung beibehalten”, erklärte er.

Das wird nicht einfach werden. Denn die Situation im Fürstentum war vor zwei Wochen noch ganz anders. Die Hauptstadt Aserbaidschans verfügt zwar über eine ähnlich langsame Passage, aber auch über lange Geraden, die viel Motorleistung und ein fehlerfreies Set-up erfordern. “Hier gibt es keinen Spielraum für Fehler”, bemerkte Vettel und merkte an, dass er in Baku immer unter den ersten Vier ins Ziel gekommen sei. “Ich hoffe, wir können diesen Trend fortsetzen. Es ist eine sehr anspruchsvolle Strecke”, sagte der ehemalige Champion.

Vettel bleibt ehrgeizig

Der Ehrgeiz des Heppenheimers ist ungebrochen, seine Ziele bleiben auch bei Red Bull und Ferrari die gleichen wie früher. “Ich fahre, um zu gewinnen. Wir sind im Moment nicht in der Lage, das zu tun, aber wir sind motiviert”, sagte Vettel. Doch für den WM-Elften ist noch Geduld gefragt. “Wir machen langsam bessere Fortschritte mit unserem Auto. Kleine Dinge können einen großen Unterschied machen”, sagte er in einer digitalen Mediensitzung: “Wir müssen weiter pushen und sehen, was wir in den nächsten Rennen erreichen können.”

Während sich WM-Spitzenreiter Max Verstappen die Streckenbegehung seit 2017 spart (“Da schlafe ich lieber länger”), lief auch Mick Schumacher drei Tage vor dem Rennen die gut sechs Kilometer. “Ich freue mich auf das Wochenende. Hoffentlich können wir mit Williams und Alfa kämpfen”, sagte Schumacher. Doch mehr als Positionskämpfe mit den Hinterbänklern werden in seinem unterlegenen Haas-Rennwagen wohl nicht möglich sein. Es sollte aber besser werden… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere News.

Share.

Leave A Reply