“Es geht nicht um meine Gefühle”, sagt ZDF-Reporter Neumann im Gespräch mit der dpa.

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“Es geht nicht um meine Gefühle”, sagt ZDF-Reporter Neumann im Gespräch mit der dpa.

Neumann ist als ZDF-Korrespondentin seit Jahren immer wieder mit Anfeindungen konfrontiert.

Sie behauptet, dass sie das alles nicht mehr liest.

Am Donnerstag wartet auf die 57-Jährige ein sehr wichtiger Auftrag.

ZDF-Reporterin Neumann sagt: “Es geht nicht um meine Gefühle.”

Seit Jahren ist die Kommentatorin Claudia Neumann allen unangenehmen Seiten des Fußballs ausgesetzt: Hass, Hetze und Hetze.

Vor allem im Internet und in den sozialen Medien wird die Journalistin häufig angegriffen.

Neumann hingegen liest das alles nicht und bevorzugt eine andere Art von Input.

Am Donnerstag (18 Uhr/ZDF und Magenta TV) wird sie wieder im Mittelpunkt stehen, denn sie kommentiert das erste Spiel Dänemarks gegen Belgien nach dem Sturz von Christian Eriksen.

Wie sie sich auf diesen besonderen Fußballtag vorbereitet, wie sie die schrecklichen Bilder aus Kopenhagen am vergangenen Samstag eingefangen hat und warum sie den offenen Dialog mit Kritikern genießt, erzählt Neumann im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

Fußballer, Frau Neumann, sprechen gerne über das “größte Spiel ihres Lebens”. Sie kommentieren am Donnerstag das EM-Spiel zwischen Dänemark und Belgien, und das unter ungewöhnlichen Bedingungen. Ist das das wichtigste und denkwürdigste Spiel Ihrer bisherigen Karriere?

Claudia Neumann: Es ist zweifelsohne ein einzigartiges Spiel. Es wird eine einmalige Herausforderung für uns sein, ein Spiel der Gesten und Symbole, bei dem vielleicht die eine oder andere Gänsehaut auf den Schultern der Reporter entsteht. Zumal ich für solche emotionalen Dinge sehr empfänglich bin.

Frage: Unmittelbar nach dem Vorfall am Samstag haben Sie das Nachholspiel zwischen Belgien und Russland kommentiert. Wie haben Sie die dramatischen Szenen rund um Dänemarks Christian Eriksen erlebt?

Wir haben oben auf den Reporterplätzen die UEFA-Monitore, auf denen wir alle Spiele verfolgen können, da hat uns die Eriksen-Szene natürlich total geschockt. Es war klar, dass sich das auch auf unser Spiel auswirken würde. Wir haben die Kollegen in Mainz erst einmal in Ruhe gelassen, wohl wissend, dass wir jetzt alles vernünftig regeln müssen. Die Idee, dass wir später im Infokanal starten und erst nach dem Dänemark-Spiel im Hauptprogramm auf Sendung gehen, war von mir… Das ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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