Eishockey-Weltmeisterschaft: Für das Deb-Team wird es bei dieser WM mehr Konsequenzen geben

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Eishockey-Weltmeisterschaft: Für das Deb-Team wird es bei dieser WM mehr Konsequenzen geben

Mit dem Erreichen des WM-Halbfinales ist die “neue Normalität” im deutschen Eishockey eingetreten. Die Erwartungen haben sich verschoben: Im Gegensatz zu 2010 wird diesmal mindestens ein weiterer Triumph erwartet.

Bei dieser WM sollte die DEB-Auswahl noch mehr erreichen können.

Die Begeisterung zu Beginn eines neuen Kapitels der deutschen Eishockeygeschichte war spürbar, aber nur kurz: Diese deutsche Mannschaft ist hungrig auf mehr und gibt sich mit dem Erreichen des WM-Halbfinales nicht zufrieden.

“Wenn man Weltmeister werden will, muss man alle besiegen”, sagte Moritz Müller, der Kapitän des Deutschen Eishockey-Bundes, vor dem WM-Halbfinale am Samstag gegen Titelverteidiger Finnland (17.15 Uhr/Sport1).

“Wir sind im Halbfinale, aber noch nicht im Finale”, fand Marcel Noebels, der Deutschland mit seinem entscheidenden Penalty im Viertelfinale gegen die Schweiz in die Endrunde geschossen hatte, trocken.

Müller, der 34-jährige Olympia-Silbergewinner, weinte noch vor wenigen Tagen auf dem Eis in Riga nach dem überraschenden 3:2-Sieg gegen den Erzrivalen Schweiz im Penaltyschießen nach 0:2-Rückstand vor Freude. Der DEB-Kapitän stotterte: “Verdammt fantastisch, verdammt brillant”, und stellte dann klar: “Aber wir sind noch nicht fertig.” Wir gehen nirgendwo hin.”

Nur ein einziges Mal zuvor hatte Deutschland das Halbfinale einer WM erreicht: Elf Jahre zuvor, beim Heimturnier, sorgte der 1:0-Viertelfinalsieg gegen die Schweiz für eine Sensation, die zugleich ein emotionaler WM-Höhepunkt war. Das ist heute nicht mehr der Fall. “Ich glaube, Sie sind erstaunter als wir, dass wir um Medaillen spielen”, sagte Bundestrainer Toni Söderholm vor dem Rückspiel gegen sein Heimatland zu den vielen internationalen Fragestellern.

Die Popularität des deutschen Eishockeys hat weltweit zugenommen. Sportlich, strukturell und finanziell hat sich einiges getan, seit Franz Reindl mit seinem Team 2014 das Präsidentenamt des zuvor chaotischen und angeschlagenen DEB übernommen hat. Zum Rennen um die WM-Medaillen sagte Reindl: “Ich bin völlig überwältigt.”

Olympia-Silbermedaillengewinner Teamgeist

Der 66-jährige Ex-Profi hat als langjähriger Sportdirektor und Generalsekretär unter aufeinanderfolgenden DEB-Präsidenten alles gesehen. Der aufopferungsvolle Kampf der Mannschaft, die spielerisch bisher nur bedingt überzeugen konnte, deren unglaublicher Teamgeist aber an die Olympia-Auswahl 2018 erinnert, ist etwas, “das tief ins Herz geht”, so Reindl.

Unglaublich, Deutschland hatte 2018 seine beste Feldhockey-Saison aller Zeiten und… Das ist ein kurzer Rückblick. Lesen Sie eine weitere News.

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