Die DFB-Frauenmannschaft hat gegen Frankreich ein Testspiel absolviert, aus dem sie viel lernen konnte.

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Die DFB-Frauenmannschaft hat gegen Frankreich ein Testspiel absolviert, aus dem sie viel lernen konnte.

Mit der Begegnung gegen Frankreich kann Frauenfußball-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg viel lernen auf dem Weg zur Europameisterschaft 2022. Trotz der Niederlage ist ihr junges Team auf einem guten Weg.

Für die DFB-Damen war es ein Spiel voller Lernchancen.

Die Bundestrainerin an der Seitenlinie in ihrer Coaching-Zone hatte so viele Möglichkeiten wie die Spielerinnen auf dem Feld.

Bei der Länderbegegnung in Frankreich hat Martina Voss-Tecklenburg die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft leidenschaftlich angeleitet, beklatscht, korrigiert und unterstützt. Ein Erfolg war das nicht, zumindest was das Endergebnis anging. Das Team, das durch die vielen Ausfälle deutlich aufgefrischt worden war, unterlag dem französischen Starensemble mit 0:1 (0:1).

Der Wille zur Flucht und der Kampfgeist sind vorhanden.

Ohne den Stab über die Mannschaft brechen zu wollen oder zu müssen, fügte Voss-Tecklenburg hinzu: “Es hat immer etwas gefehlt.” Denn am Ende einer langen Saison haben die DFB-Damen eine starke Leistung in Sachen Laufbereitschaft und Kampfkraft gezeigt. Die Präzision, Konsequenz und Übersicht beim letzten Pass vor dem gegnerischen Tor klappte nicht, wie so oft in der Vergangenheit. Das ist ein Makel, der sich wie ein roter Faden durch alle Länderspiele dieses Jahres zieht.

Es wurden viele Fehlentscheidungen getroffen. “Einige Dinge wurden anders gehandhabt, als wir es geplant hatten. Nach einem Rückstand haben die Frauen manchmal Aktionismus gezeigt, was für unser Spiel nicht ideal ist”, sagte Voss-Tecklenburg (53), die das als Lerneffekt einstufte.

Ein vielversprechendes junges Team

Die deutsche Dominanz fand nach dem 0:1 in der 30. Minute ein Ende. Plötzlich gab es eine Verschiebung der Körpersprache, das Zusammenspiel fiel auseinander, die Fehlerquote schnellte in die Höhe. “Das braucht man nicht.” Wir müssen selbstbewusst bleiben. Jedes Spiel kann einen in Rückstand bringen. Aber das darf uns nicht nervös machen”, sagte Voss-Tecklenburg.

Trotzdem hat die junge Truppe viel Potenzial. Sieben oder acht Stammspielerinnen fehlten gegen Ende des Spiels. Lina Magull, Alexandra Popp, Sara Dbritz, Melanie Leupolz, Giulia Gwinn, Marina Hegering, Sara Doorsoun und Dzsenifer Marozsan, um nur einige zu nennen, sind noch nennenswerte Kickerinnen, die mit ihrer Erfahrung ein Spiel lenken und verändern können. Es kann aber sein, dass sie bei einem Event wie der Europameisterschaft im nächsten Jahr nicht mehr antreten können. Die Nachrücker können dann auf dieses Wissen zurückgreifen…. Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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