Die DFB-Frauen kommen nicht mehr zu Torchancen, heißt es im EM-Kader.

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Die DFB-Frauen kommen nicht mehr zu Torchancen, heißt es im EM-Kader.

Zwei Länderspiele ohne Tor trotz mehrerer Chancen: Die DFB-Frauenmannschaft hat ein Torschussproblem. Dabei ist die Zusammenstellung eines ausgewogenen EM-Kaders das A und O. Ab Herbst muss aber eine Mannschaft einstudiert werden, die auch Tore schießen kann.

Das Problem: Die DFB-Damen schießen keine Tore.

Lea Schüller hat es nicht geschafft, Laura Freigang hat es nicht geschafft und Nicole Anyomi hat es auch nicht geschafft: Die deutschen Fußballerinnen haben in den letzten beiden Länderspielen kein Tor erzielt.

Zum Saisonabschluss gab es ein 0:0 gegen Frankreich und ein 0:0 gegen Chile in Offenbach. Dabei gab es zahlreiche Chancen, vor allem im Frankreich-Spiel. “Gegen Ende der Saison hat die mentale Frische gefehlt. Das soll keine Rechtfertigung sein. Aber wenn die Vorbereitung nicht so fokussiert und genau ist, dann triffst du auch weniger häufig”, sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg.

Da klafft eine Lücke im letzten Durchgang.

Und genau das ist das Problem, wie man in den ersten beiden Länderspielen des Jahres gegen Belgien (2:0) und die Niederlande (2:0) gesehen hat. (1-2). Der Stürmer wird es im Zentrum schwer haben, wenn der zentimetergenaue letzte Pass nicht aus dem Mittelfeld und den Außenbahnen kommt. “Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und konsequenter agieren. Das Problem liegt bei uns, ohne Zweifel”, so der Bundestrainer.

Voss-Tecklenburg hingegen ist sich ihrer Möglichkeiten bewusst. Alexandra Popp, die in der Angriffsmitte spielt, ist wesentlich eher als Schüller oder Freigang, die ganz anders funktionieren, in der Lage, für Wirbel in der gegnerischen Abwehr zu sorgen. Doch nun ist die Wolfsburgerin verletzt, ebenso wie elf weitere namhafte Nationalspielerinnen. Ein eingespieltes DFB-Frauenteam gab es 2021 nicht.

Die DFB-Damen haben sich hohe Ziele gesteckt.

Ab September soll das aber nach und nach aufgebaut werden, denn die Zeit der vielen Sichtungen soll beendet sein. Rund 40 Spielerinnen stehen für Voss-Tecklenburg und ihren Trainerstab auf dem Zettel. Auch wenn die jungen Spielerinnen gegen Chile nicht überzeugen konnten, so taten sie es doch, wenn sie mit Sara Däbritz, Melanie Leupolz, Lina Magull oder Dszenifer Maroszan zusammenspielten.

Die Deutschen haben ihre Ambitionen für die Europameisterschaft hoch gesteckt, sowohl öffentlich als auch privat wird über die Meisterschaft diskutiert. Und dafür brauchen sie eine gute Mischung aus Alt und Neu… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere News weiter.

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