“Der erste Tag war scheiße”, sagt Zehnkämpfer Niklas Kaul über das Meeting in Ratingen.

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“Der erste Tag war scheiße”, sagt Zehnkämpfer Niklas Kaul über das Meeting in Ratingen.

Auch ein Überflieger wie Niklas Kaul muss den Olympia-Qualifikationsprozess durchlaufen. In Ratingen hat der Zehnkämpfer technische Schwierigkeiten, aber er bleibt optimistisch.

“Der erste Tag war scheiße”, sagt Zehnkämpfer Niklas Kaul.

Niklas Kaul, der Weltmeister im Zehnkampf, hat am ersten Tag des Meetings in Ratingen nicht gut abgeschnitten, doch um sein Olympia-Ticket muss er sich keine Sorgen machen.

Nach fünf Disziplinen liegt der 23-Jährige aus Mainz mit 4009 Punkten auf dem achten Platz. Am zweiten Tag liegen seine Stärken in den Disziplinen. Andreas Bechmann aus Frankfurt übernahm mit 4370 Punkten die Führung, gefolgt von Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied/4304) und dem Ulmer Tim Nowak (4194).

“Man muss ehrlich sein, der erste Tag war scheiße”, gestand Kaul. “Da die Konkurrenz sehr stark ist, werde ich sicher morgen beginnen. Wenn es so aussieht, dass es für die Olympia-Qualifikation reicht, werde ich die letzten beiden Disziplinen ausfallen lassen.”

Bei der ersten Ausscheidung für Tokio, die Ende Mai in Götzis (Österreich) stattfand, lief es für Kaul nicht gut. Er wurde mit nur 8263 Punkten Sechster. Sollten in Ratingen noch drei deutsche Konkurrenten die Olympia-Vorgabe von 8350 Punkten übertreffen, würden sie bei der Nominierung für die Sommerspiele den Vorzug erhalten, die 8691 Punkte des jüngsten Zehnkampf-Siegers der Weltgeschichte blieben unberücksichtigt. Doch am Sonntag wird es für das deutsche Spitzentrio extrem schwer, Kaul einen der drei Olympia-Plätze streitig zu machen.

Schwächen im Weitsprung und Hochsprung

Kaul startete vor 250 gestandenen Zuschauern mit für ihn flotten 11,21 Sekunden über 100 Meter, ließ aber im Weitsprung mit 7,04 Metern, im Kugelstoßen mit 14,02 Metern und im Hochsprung mit 1,97 Metern bei zwei ungültigen Versuchen viele Punkte liegen.

“Es klingt seltsam: Aber ich fühle mich fit wie nie zuvor. Das Problem ist, die körperliche Fitness technisch umzusetzen. Das gelingt mir im Moment noch nicht”, sagte Kaul. Er betonte aber: “Wenn ich in Tokio antrete, mache ich mir keine Sorgen um die Form. Auf dem Saisonhöhepunkt hat es noch geklappt.”

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