Der 37. America’s Cup ist ein Segelklassiker, und Neuseeland erwägt eine historische Verteidigung.

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Der 37. America’s Cup ist ein Segelklassiker, und Neuseeland erwägt eine historische Verteidigung.

Zum zweiten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs darf der America’s Cup nicht in den Gewässern des amtierenden Champions ausgetragen werden. In Neuseeland gibt es ein Problem.

Neuseeland erwägt eine historische Verteidigung im 37. America’s Cup.

Neuseeland, der amtierende America’s-Cup-Champion, könnte schummeln. Das Emirates Team New Zealand erwägt, den Cup in internationalen Gewässern zu verteidigen.

In der 170-jährigen Geschichte des Segelklassikers hatte nur die Schweiz diesen Weg beschritten. Weil sie von Land umgeben sind und ein geeigneter Platz mit Meerzugang fehlt, mussten die Schweizer 2007 auf den in der Gründungsurkunde von 1852 vorgesehenen Heimvorteil verzichten. Die Folge: Valencia war Gastgeber des 32. America’s Cup.

Drei Monate Diskussion mit der Regierung gingen dem Start einer Cup-Verteidigung außerhalb Neuseelands voraus. Letzteres hatte rund 80 Millionen Euro in den 36. America’s Cup gesteckt, der am 17. März von den “Men in Black” gewonnen wurde. America’s Cup investiert, der am 17. März von den “Men’s Black” gewonnen wurde. Zusätzlich hatte die Stadt Auckland Infrastrukturinvestitionen in Höhe von rund 65 Millionen Euro getätigt.

Eine Einigung ist noch nicht zustande gekommen.

Eine Einigung zwischen Politik und Sport über das finanzielle Engagement für die 37. America’s-Cup-Verteidigung gibt es aber noch nicht. “Wir haben unser Bestes getan”, sagte Premierministerin Jacinda Ardern dem “New Zealand Herald”. Aber es gibt Grenzen für das, was wir tun können.” Aaron Young, Kommodore des verteidigenden Clubs Royal New Zealand Yacht Squadron, sagte: “Es wäre eine noch nie dagewesene Leistung, den America’s Cup dreimal in Folge zu gewinnen. Den Cup nach Übersee zu holen, könnte uns die beste Chance geben, genau das zu tun.”

Gerüchte über den möglichen Austragungsort in Übersee kursieren bereits seit dem 17. März. Die Kiwis” hatten unmittelbar nach ihrem Sieg eine erste Herausforderung durch das britische Team um den vierfachen Olympiasieger Sir Ben Ainslie angenommen. Hinter dessen Rennstall steht mit Sir Jim Ratcliffe einer der reichsten Briten. Der Gründer des Chemiekonzerns Ineos könnte sogar ein exklusives Cup-Duell zwischen Neuseeland und England in britischen Gewässern finanzieren. Das Mutterland des America’s Cup, wo 1851 die erste Cup-Regatta stattfand, konnte die Trophäe noch nie gewinnen.

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