Buchmann über die Tour de France: “Ich habe meine Leistungsgrenze noch nicht erreicht”

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Buchmann über die Tour de France: “Ich habe meine Leistungsgrenze noch nicht erreicht”

Eigentlich sollte Emanuel Buchmann gar nicht bei der Tour starten, geschweige denn beim Giro d’Italia Dritter werden. Doch sein Team hat nach dem Sturz umdisponiert. Der Tour-Vierte von 2019 geht als Wildcard ins Rennen.

“Meine Leistungsgrenze ist noch nicht erreicht”, sagt Buchmann.

Im vergangenen Jahr stürzte er kurz vor der Tour de France, in diesem Jahr folgte das Malheur beim Giro d’Italia. Zweimal sind Emanuel Buchmanns Podiumsambitionen auf dem Asphalt zum Stillstand gekommen.

Diesmal geht der Tour-Vierte von 2019 ohne Erwartungen in die Tour de France. Der 28-Jährige will sich aber nicht “absichtlich zurückfallen lassen”. Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur spricht Buchmann über sein Pech bei der Kollision, seine Tour-Ambitionen und seinen Start bei den Olympischen Spielen.

Wie haben Sie sich von Ihrem Sturz beim Giro d’Italia erholt, Emanuel Buchmann?

Buchmann: Eigentlich ganz gut. Die seelischen Qualen waren anfangs zweifellos schlimmer. Körperlich tat das Knie etwas länger weh, aber seit letzter Woche bin ich wieder fit.

Werden Sie rechtzeitig zum Start der Tour wieder vollständig genesen sein?

Buchmann: Das ist schwer zu sagen. Mein Highlight wäre der Giro gewesen, auf den ich mich monatelang vorbereitet habe. Die Form über fast zwei Monate zu halten, ist fast unmöglich. Aber die letzten Wochen liefen ganz gut und meine Form ist sicher nicht schlecht.

“Ein Erfolgserlebnis wäre schön”

Erst der Sturz vor der Tour 2020, jetzt beim Giro 2021 – wie schwer ist es mental, mit diesen Rückschlägen umzugehen?

Buchmann: Man hat keine andere Wahl, als sich ihnen zu stellen. Das sind einfach die Fakten. Es ist extrem schwer, weil man dieses Ziel eigentlich nur für viele Monate vor Augen hat. Dann stimmt die Form, vieles wäre möglich, und dann steht man doch vor dem Nichts. Aber genau deshalb wollte ich die Tour fahren, um den Giro so schnell wie möglich hinter mir zu lassen. Ein Erfolgserlebnis wäre schon schön. Aber man muss auch sagen, dass es einem Motivation gibt, wenn man sieht, was möglich gewesen wäre und dass man vorne dabei ist.

Wie verlief Ihre Vorbereitung auf die Tour?

Buchmann: So weit wie möglich gut. Ich bin nach einer Pause zum Höhentraining nach Livigno gefahren. Am Anfang musste ich wegen des Knies noch ein bisschen vorsichtig sein…. Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere News.

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