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Sport

Wilfried Nancy bei Celtic nach enttäuschendem Start bereits in der Krise

Wilfried Nancy steht nach nur drei Spielen als Trainer von Celtic bereits unter enormem Druck. Der französische Coach hat den schlechtesten Start eines Celtic-Trainers hingelegt, nachdem er seine ersten drei Partien verloren hat, darunter auch das Finale des Premier Sports Cups gegen St. Mirren am Sonntag. Diese bittere Niederlage hat die Zweifel an seiner Fähigkeit, das Team zu führen, weiter angeheizt.

Der ehemalige Celtic-Spieler Charlie Mulgrew, der die aktuelle Situation des Vereins aus der Nähe verfolgt, ist sich sicher, dass Nancy kaum noch eine Chance hat, sich zu erholen. „Für Spieler, die an einen Trainer glauben und ihm vertrauen sollen, muss man Spiele gewinnen. Drei Niederlagen in Folge sind schwer zu überwinden“, sagte Mulgrew gegenüber talkSPORT. „Ich weiß nicht, wie es für ihn weitergehen soll“, fügte er hinzu, während er die Verbindung zwischen dem Trainerteam und der Mannschaft als mittlerweile nicht mehr existent beschrieb. „Es herrscht eine völlige Entkopplung, die sich dringend ändern muss.“

Schwierige Zeiten für Nancy und Celtic

Obwohl Nancy erst seit zehn Tagen im Amt ist, hat sich die Lage schnell zugespitzt. Mulgrew räumt ein, dass es in dieser kurzen Zeit viel passiert ist, aber er bezweifelt, dass sich die Dinge so schnell ändern können. „Es scheint wirklich hart, aber in diesen zehn Tagen hat sich viel entwickelt“, sagte er. „Natürlich weiß ich, dass im Fußball alles schnell drehen kann, aber nach der Niederlage gegen St. Mirren sehe ich nicht, wo die nächsten Siege herkommen sollen.“

Die Spieler zeigten sich in der letzten Partie erschöpft, was auch auf die hohe Belastung durch drei Spiele in einer Woche zurückzuführen war. „Manchmal wird alles zu einer größeren Anstrengung, wenn man mit Informationen überladen wird“, erklärte Mulgrew. „Es gab eine Phase von 20 Minuten, in der Celtic gut aussah und die Fans reagierten darauf, aber danach flachte alles wieder ab.“

Mulgrew drückt nun seine Sorgen aus, dass Celtic in dieser Saison keine Chance auf den Titel haben könnte, während der Rivale Hearts in eine unerwartete Position geraten ist. Unter der Führung von Derek McInnes hat sich das Team aus Edinburgh mit einem Vorsprung von sechs Punkten an die Spitze der Liga gesetzt. „Ich dachte immer, Hearts hätte keine Chance auf den Titel“, gestand Mulgrew. „Aber jetzt ist der Punkt erreicht, an dem ich mir ernsthaft Sorgen mache. Sie können sich im Januar verstärken und versuchen, ihre Position zu verteidigen.“

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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