Ugo Monye nennt überraschenden Schotten als Spieler, der in den British and Irish Lions-Kader gehört
Ugo Monye hat einen unerwarteten Schotten und einen unterschätzten Engländer als Kandidaten für die British and Irish Lions-Tour dieses Sommers genannt. Andy Farrell wird am Donnerstag seinen Kader für die Reise nach Australien bekannt geben, und Fans diskutieren eifrig, wer es in das hochkarätige Team schaffen sollte.
Jedes Mal, wenn ein Lions-Jahr ansteht, machen sich Rugby-Fans auf die Suche nach Insider-Informationen über mögliche Überraschungsaufstellungen. In der Regel gibt es mindestens ein oder zwei Namen, die kaum jemand erwartet hat, und dieses Jahr wird da keine Ausnahme machen.
Tom Jordan und George Ford als Außenseiter
Farrell, der Trainer von Irland, hat bereits eine gute Vorstellung vom Großteil seines Kaders. Doch der ehemalige englische Flügelspieler Monye, der 2009 als Top-Torschütze bei der Lions-Tour nach Südafrika glänzte, nannte zwei „Dunkel-Pferde“, die seiner Meinung nach noch auf den letzten Drücker in den Kader aufgenommen werden könnten.
„Ich gebe dir zwei Namen: Tom Jordan aus Schottland“, sagte er gegenüber dem Daily Express. „Er ist brilliant und sehr vielseitig. Er kann 10, 12, 13 spielen und sogar 15. Ich würde nicht überrascht sein, wenn er dabei wäre.“
Jordan, der Rückraumspieler von Glasgow Warriors, hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht und seinem Team geholfen, 2024 den United Rugby Championship Titel zu sichern. Der 26-Jährige gab 2023 sein Debüt für Schottland, doch Monye nannte noch einen weiteren Spieler als potenziellen Außenseiter.
„Ich weiß nicht, ob ich diese Person als Überraschung bezeichnen kann, aber er ist spät in die Diskussion eingetreten: George Ford“, fügte Monye hinzu. „Seine Form in den letzten Monaten war außergewöhnlich. Er ist derzeit wohl der nächstgelegene Spieler-Coach, den du finden kannst.“
Ford, der 32-jährige Spielmacher von Sale Sharks, hat in dieser Saison eine herausragende Leistung gezeigt und dazu beigetragen, dass sein Team auf den dritten Platz in der Premiership vorgestoßen ist. Laut Monye könnte Ford genau die Stabilität bieten, die in einer drei-Test-Serie in Australien benötigt wird – ein Aspekt, der möglicherweise mehr Gewicht hat als seine fehlende Flair im Vergleich zu anderen Optionen.
Die Auswahl der Lions-Flügelspieler wird aktuell hauptsächlich von den Diskussionen über die Optionen innerhalb Englands geprägt, darunter Fin Smith, Marcus Smith und Owen Farrell, der Sohn von Trainer Andy Farrell. Doch Ford, der in dieser Diskussion etwas in den Hintergrund gerückt ist, könnte die nötige Erfahrung und Gelassenheit mitbringen, um sich für den Kader zu empfehlen.
Es bleibt abzuwarten, ob Ford und Jordan in den endgültigen Kader aufgenommen werden, während andere Schotten wie Finn Russell als sichere Wetten für das Team gelten. Der Fokus liegt nun auf der endgültigen Auswahl des Trainerstabs, der mit einer entscheidenden Ankündigung an diesem Donnerstag rechnet.