Tottenhams Überraschungsangebot für Robertson scheitert an Tsimikas-Frage
Ein spektakulärer Deadline-Day-Wechsel von Andy Robertson vom FC Liverpool zu Tottenham Hotspur ist geplatzt. Nach Informationen von Standard Sport wird der schottische Nationalspieler den Klub vor der Transferfrist um 19 Uhr nicht verlassen, da eine entscheidende Bedingung nicht erfüllt werden konnte.
Abgang war von Ersatz abhängig
Liverpool zeigte sich grundsätzlich offen für ein Geschäft, nachdem Tottenham Ende Januar überraschend Verhandlungen aufgenommen hatte. Auch der Spieler selbst war an einem Wechsel interessiert, da er sich vor der Weltmeisterschaft im Sommer mehr Spielpraxis erhoffte. Der Deal hing jedoch vollständig davon ab, dass der FC Liverpool einen Ersatz für die linke Abwehrseite organisieren konnte. Konkret hatte der Klub geplant, den an die AS Rom ausgeliehenen Kostas Tsimikas vorzeitig zurückzuholen oder einen neuen Spieler zu verpflichten.
Da Tsimikas jedoch mindestens bis zum Saisonende in Rom bleiben wird, ist die Verfolgung des Linksverteidigers durch die Spurs gescheitert. Der 2017 vom FC Hull City gekommene Robertson bleibt damit vorerst auf Merseyside. Erst letzte Woche hatte der 28-Jährige in einem Social-Media-Post seine Verbundenheit zu Liverpool betont und den Klub als „Zuhause“ bezeichnet.
Interesse bleibt für den Sommer bestehen
Tottenhams Interesse an dem erfahrenen Verteidiger könnte jedoch im Sommer wieder aufleben. Der Vertrag von Robertson bei Liverpool läuft zu diesem Zeitpunkt aus. Während seiner Zeit bei den „Reds“ gewann der Schotte jeden großen nationalen und europäischen Titel.
Bei Tottenham hingegen verlief der Deadline Day ruhiger als von Trainer Thomas Frank angekündigt. Statt neuer Verpflichtungen konzentrierte sich der Klub auf Leihabgaben für Nachwuchsspieler. George Abbott wechselt zum Drittligisten Mansfield Town, während Alfie Dorrington vom Viertligisten Salford City umworben wird.