Tottenham muss vier Spiele ohne gesperrten Kapitän Romero bestreiten
Inmitten einer angespannten Saisonphase muss der FC Tottenham Hotspur für vier entscheidende Premier-League-Spiele auf seinen Kapitän Cristian Romero verzichten. Der argentinische Innenverteidiger wurde nach seinem roten Kart gegen Manchester United mit einer Sperre von vier Partien belegt.
Schwere rote Karte und sofortige Folgen
Die Disziplinarkommission der Liga bestätigte die Strafe nach Romero grobem Foul an Casemiro beim 2:0-Auswärtsniederlage. Der Stollengriff des Abwehrspielers wurde als „mit übermäßiger Härte ausgeführt und den Gegner gefährdend“ eingestuft, wie das Premier League Match Centre mitteilte. Auch der eigene Trainer, Thomas Frank, äußerte keine Kritik an der Entscheidung des Schiedsrichters. „Die rote Karte ist eine rote Karte“, sagte Frank.
Die Sperre trifft die Spurs zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Die Mannschaft steht nur knapp oberhalb der Abstiegsränge und der Trainer steht unter Druck. Romero, seit 2021 bei Tottenham, ist mit vier Roten Karten in der Premier League der Spieler mit den meisten Feldverweisen in diesem Zeitraum. Insgesamt kam er für den Klub bereits sechsmal vom Platz.
Fehlender Kapitän in Schlüsselpartien
Romero wird in den folgenden vier Ligaspielen nicht zur Verfügung stehen. Die Sperre bedeutet, dass er das Heimspiel gegen Newcastle United am Dienstag, das Nord-London-Derby gegen Arsenal am 22. Februar, die Auswärtspartie bei Fulham am 1. März und das Heimspiel gegen Crystal Palace am 5. März verpassen wird. Erst am 15. März, beim Auswärtsspiel gegen den FC Liverpool am Anfield, könnte der Verteidiger wieder auflaufen.
Seine Abwesenheit ist ein schwerer Schlag für die Defensive. Die Sperre folgt zudem auf eine Woche, in der Romero öffentlich die Klubführung für mangelnde Investitionen in den Kader kritisiert hatte. Bereits im Dezember war er in der Partie gegen Liverpool des Platzes verwiesen worden. Die neue Strafe setzt sich nun zu einer längeren Zwangspause zusammen. Ob Tottenham die kritische Phase ohne seinen defensiven Führungsspieler übersteht, wird die kommenden Wochen zeigen.