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Sport

Tottenham erhält Vorteil vor Derby gegen Arsenal durch Terminlage

Die Vorbereitung auf das Nordlondon-Derby am 22. Februar könnte für den FC Tottenham deutlich ruhiger ablaufen als für den Erzrivalen Arsenal. Grund ist die unterschiedliche Auslastung der beiden Teams in den Tagen vor dem Aufeinandertreffen im Tottenham Hotspur Stadium.

Enger Zeitplan für die Gunners

Arsenal muss in der Woche vor dem Derby gleich zwei Pflichtspiele absolvieren. Nach einem FA-Cup-Spiel gegen Wigan am Sonntag bestreiten die Gunners bereits am darauffolgenden Mittwoch ein nachgeholtes Premier-League-Spiel gegen Wolverhampton. Diese Terminverdichtung ergibt sich, weil Arsenal diese Woche das Finale des Carabao Cup erreicht hat.

Für Tottenham Hotspur sieht der Kalender hingegen deutlich entspannter aus. Nach der Partie gegen Newcastle am kommenden Dienstag haben die Spurs ein komplett freies Wochenende, da sie aus dem FA Cup ausgeschieden sind. Dies gibt Trainer Thomas Frank zwölf Tage Zeit, um seine Mannschaft gezielt auf das Derby vorzubereiten und den Spielern eine dringend benötigte Ruhepause nach einem arbeitsreichen Jahresauftakt zu gönnen.

Spurs in schwieriger Lage

Tottenham geht dennoch mit schwerem Gepäck in die Partie. Die Niederlage im Hinspiel im Emirates Stadium im November war mit 1:4 deutlich und schmerzhaft. Frank hatte damals mit einer defensiven Dreiermitte agieren lassen, um den Druck abzufangen, kassierte aber dennoch vier Tore. Der Trainer bezeichnete die Niederlage als „äußerst schmerzhaft“.

Die Ergebnisse haben sich seither nicht wesentlich gebessert: Tottenham befindet sich aktuell auf dem 14. Tabellenplatz, auch wenn man neun Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone hat. Das Derby gegen Arsenal bildet den Abschluss eines anspruchsvollen Februar-Programms. Nach einem 2:2-Unentschieden gegen Manchester City am vergangenen Wochenende folgen für Spurs noch Auswärtsspiele bei Manchester United und das Heimspiel gegen Newcastle.

Die Aufholjagd im zweiten Halbzeit gegen City, bei der man einen 0:2-Rückstand noch ausglich, war eine positive Reaktion der Mannschaft. Dieses Ergebnis kam indirekt jedoch Arsenal zugute, das seine Führung an der Tabellenspitze auf sechs Punkte ausbauen konnte – bei noch 14 ausstehenden Spielen.

Gerade deshalb wissen die Spurs, dass sie den Titelhoffnungen der Gunners mit einem Sieg im Derby einen empfindlichen Dämpfer versetzen können. Die Fans fordern nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel eine deutlich verbesserte Leistung im heimischen Stadium.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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