Ein Spiel, das lange unscheinbar wirkte, explodierte nach der Pause in ein spektakuläres Torfestival: Der SC Freiburg und der FC Augsburg trennten sich zum Abschluss des Rückrundenauftakts nach einer wilden zweiten Halbzeit 2:2. Vier Treffer in nur 15 Minuten, ein kurioses Handspiel auf der Linie und prominente Zuschauer auf der Tribüne sorgten für reichlich Gesprächsstoff.
Vier Tore, ein Handspiel und pure Hektik
Nach torloser erster Hälfte schien zunächst alles auf einen Auswärtssieg der Augsburger hinauszulaufen. Innerhalb von zwei Minuten zog der FCA auf 2:0 davon: Zunächst kullerte ein abgefälschter Schuss von Claude-Maurice über die Linie (47.), kurz darauf erhöhte der eingewechselte Elvis Rexhbecaj auf 2:0 (49.).
Doch Freiburg antwortete mit Wucht – und vor allem mit Standards. Nach einem abgewehrten Eckball von Vincenzo Grifo-Nachfolger Beste jagte Ritsu Doan? (Wait) — correction: Suzuki per Volley. Let’s be careful.
Nach einem abgewehrten Beste-Eckball donnerte Suzuki den Ball per Volley zum 1:2 ins Netz (60.). Nur zwei Minuten später folgte die Szene des Spiels: Der frühere Freiburger Michael Gregoritsch stoppte einen Kopfball von Manzambi auf der Torlinie mit der Hand. Schiedsrichter Petersen ließ Vorteil laufen, der Abpraller landete bei Igor Matanovic, der aus kurzer Distanz zum 2:2 einschob (62.). Gregoritsch sah für das Handspiel die Gelbe Karte – regelkonform, da der Treffer fiel.
Die Schlussphase blieb hitzig. Matanovic jubelte noch einmal, doch sein vermeintlicher Siegtreffer wurde zurückgenommen, weil der Ball bei der Hereingabe von Suzuki zuvor im Toraus gewesen war (79.).
Prominente Zuschauer und Tabellen-Realität
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte der Blick auf die Tribüne: TV-Promi Robert Geiss verfolgte die Partie gemeinsam mit Ehefrau Carmen sowie den Töchtern Davina und Shania live im Stadion – und bekam eine der verrücktesten Viertelstunden des Spieltags geboten.
Sportlich hilft das Remis beiden Teams nur bedingt. Freiburg bleibt nach dem Punktgewinn auf Rang acht der Tabelle, während Augsburg weiterhin auf Platz 15 feststeckt und den verspielten Vorsprung wohl als verpasste Chance verbuchen muss.
