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Sport

Timberwolves setzen auf Edwards‘ Rekordserie gegen angeschlagene Pelicans

Am 6. Februar 2026 empfingen die Minnesota Timberwolves die New Orleans Pelicans im Target Center. Die Ausgangslage hätte unterschiedlicher nicht sein können: Während die Timberwolves mit einer Bilanz von 32:20 als klare Favoriten in die Begegnung gingen, kämpften die Pelicans mit einer enttäuschenden Saison (13:40) und einer negativen Auswärtsbilanz.

Der Fokus lag jedoch auf Anthony Edwards. Der Shooting Guard der Timberwolves trat das Spiel an, nachdem er in 23 aufeinanderfolgenden Partien mindestens 20 Punkte erzielt hatte – ein neuer Franchise-Rekord. In seinem letzten Spiel hatte er mit 30 Punkten, acht Rebounds und fünf Assists noch den Sieg gegen Toronto eingefädelt.

Handelsdeadline und Verletzungen prägen Aufstellungen

Die Tage vor dem Spiel waren von Gerüchten um die Handelsdeadline geprägt. Minnesota hatte zwar erfolglos versucht, Giannis Antetokounmpo zu verpflichten, aber mit Ayo Dosunmu einen vielversprechenden Guard geholt. Zudem kehrte Veteran Mike Conley zurück. Beide Neuzugänge standen für dieses Spiel jedoch nicht zur Verfügung.

Bei den Verletzungen war die Situation gemischt. Für Minnesota war Julius Randle (Schulter) als fraglich eingestuft. Bei den Pelicans fehlten mehrere Spieler, darunter Dalen Terry, Trey Alexander und Dejounte Murray. In der Startaufstellung der Gäste waren dennoch bekannte Namen wie Zion Williamson und der kommenden Gegner Trey Murphy III zu finden, der in seinem letzten Spiel mit 44 Punkten und einem Franchise-Rekord von 12 Dreiern aufgezeigt hatte, welche Gefahr von ihm ausgehen kann.

Die statistischen Gegensätze waren deutlich: Die Timberwolves glänzten defensiv, vor allem durch Rudy Gobert als viertbesten Rim-Protector der Liga, und lagen in der Rebound-Quote auf Platz 10. Die Pelicans hingegen rangierten auf dem 23. Platz beim Rebounding und erlaubten die zweitmeist ungestörten Dreipunktwürfe der NBA – eine schlechte Voraussetzung gegen Minnesotas verbesserte Distanzschützen.

Kampf um die Zone als Schlüssel

Ein zentraler Schauplatz des Spiels versprach die Zone zu werden. Zions Williamsons Fähigkeit, mit Aggressivität zum Korb zu gehen und Fouls zu provozieren, galt als möglicher X-Faktor, um Gobert in Schwierigkeiten zu bringen. Die Pelicans hatten in ihrer letzten Niederlage gegen Milwaukee jedoch 62 Punkte in der Zone kassiert, ein klares Zeichen für ihre anhaltenden Probleme in der Innenverteidigung.

Die Wettszene sah Minnesota als 9,5-Punkte-Favoriten, mit einer Moneyline von etwa -425 und einem Gesamtpunktelimit von 237,5. Die Timberwolves hatten in der laufenden Saison bereits beide vorherigen Duelle im Dezember gewonnen und trugen eine historische Bilanz von 12 Siegen aus den letzten 19 Begegnungen gegen New Orleans.

Mit der Deadline hinter sich und etwas geschwächten Kadern blieb die Frage, ob die Timberwolves ihre Siegesserie fortsetzen und ihren Status als ernstzunehmender Kontrahent im Westen untermauern könnten. Für die Pelicans ging es hingegen darum, den freien Fall zu stoppen und ihre schwindenden Playoff-Hoffnungen zu retten. Die Bühne in Minneapolis war für ein intensives Duell bereitet.

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Christoph Alexander Breyer

Christoph Alexander Breuer ist Redakteur und Analyst mit Schwerpunkt auf Sport und Finanzmärkte. Er berichtet über wirtschaftliche Hintergründe im Profisport, Unternehmensentwicklungen und Markttrends und ordnet komplexe Zusammenhänge verständlich für die Leser ein.

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