Thomas Frank hält an seiner Philosophie fest, während Tottenham einen Rückschlag vermeiden will
Tottenham Hotspur ist nach der jüngsten Niederlage gegen West Ham und dem beeindruckenden Sieg über Borussia Dortmund weiterhin in einer schwierigen Phase. Thomas Frank, der Coach von Spurs, bleibt trotz der wechselhaften Ergebnisse ruhig und erinnert sich stets an sein wichtiges Mantra: Nie zu hoch oder zu tief gehen, basierend auf einem einzelnen Spiel.
Der Däne verfolgt diese Philosophie bereits seit seiner Zeit bei Brentford, und sie hilft ihm auch jetzt, die Diskussionen über seine Zukunft unberührt zu lassen. Für Frank war der 2:1-Sieg gegen Dortmund zwar bedeutend, aber keineswegs überraschend. Er betrachtet es als Teil eines kontinuierlichen Fortschritts, da er die letzten acht Spiele als konsistenter einschätzt, auch wenn der erste Ligasieg seit fünf Spielen weiterhin aussteht.
Die Herausforderung gegen Burnley
Mit der anhaltenden Drucksituation in Nord-London weiß Frank, dass die kommende Partie gegen Burnley eine entscheidende Wendung in der Saison einläuten könnte. Ein erneutes schlechtes Resultat würde die Diskussionen um seine Zukunft weiter anheizen. Obwohl er eine stark dezimierte Mannschaft aufstellte, die gegen Dortmund mit nur 11 verfügbaren Feldspielern antrat, zeigte Spurs eine starke Leistung. Doch das kommende Auswärtsspiel in Burnley stellt ein ganz anderes, schwierigeres Szenario dar.
Burnley liegt derzeit auf dem 19. Tabellenplatz und hat sich unter Trainer Scott Parker einen Ruf als disziplinierte und strukturierte Mannschaft erarbeitet. Dies stellt Frank und seine Mannschaft vor eine harte Prüfung, zumal sie nicht mit den gleichen Freiräumen rechnen können, die sie gegen Dortmund genossen. Die Rückkehr von Spielern wie Conor Gallagher, Pape Matar Sarr und Yves Bissouma, die alle gegen Dortmund fehlten, könnte jedoch eine wertvolle Verstärkung darstellen.
Spurs wird besonders die Abwesenheit von Lucas Bergvall schmerzen, der aufgrund einer langwierigen Knöchelverletzung für eine längere Zeit ausfällt. Der verletzungsbedingte Aderlass bei Tottenham setzt sich fort, mit Frank, der sich fast schon „verflucht“ fühlt, nachdem in den letzten fünf Partien immer ein Spieler verletzt ausfiel.
Inmitten dieser Herausforderungen gibt es auch gute Nachrichten: Dominic Solanke und Destiny Udogie, die gegen Dortmund fit waren, sind ebenfalls wieder voll einsatzfähig. Beide spielten in der letzten Partie eine wichtige Rolle und werden auch in Burnley voraussichtlich erneut gefragt sein, obwohl sie möglicherweise noch nicht in Bestform sind.
Das nächste Spiel ist für Tottenham von großer Bedeutung. Es erinnert an den ersten Spieltag der Saison, als sie mit einem überzeugenden 3:0-Sieg gegen den gleichen Gegner in der Premier League starteten. Doch das Vertrauen in die eigene Leistung muss nun mit einer beständigen Serie von Ergebnissen untermauert werden, um Frank die dringend benötigte Sicherheit zu verschaffen. Ein weiterer Rückschlag könnte die ohnehin angespannte Stimmung weiter verschärfen.