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Sport

Texas Tech besiegt Houston in einem spannenden Big-12-Krimi

Am 24. Januar 2026 wurde das United Supermarkets Arena in Lubbock, Texas, zum Schauplatz eines spektakulären Big-12-Duells, in dem die Nummer 12 der Texas Tech Red Raiders die Nummer 6 der Houston Cougars mit 90-86 besiegte. Die mit über 10.000 Fans ausverkaufte Arena erlebte ein Spiel, das alle Zutaten eines historischen Basketball-Abends bot: Hochkarätige Scorer, packende Würfe und jede Menge Dramatik, die die Fans bis zur letzten Sekunde in Atem hielten.

Beide Teams hatten viel auf dem Spiel. Houston kam mit einer beeindruckenden 11-Spiele-Siegesserie und einer 16-Spiele-Siegesserie in Auswärtsspielen in der Big 12 in das Spiel. Die Cougars, mit einer Gesamtbilanz von 17-1 und einer makellosen Bilanz von 5-0 in der Big 12, hatten Texas Tech bereits in diesem Monat mit 69-65 besiegt. Texas Tech, mit einer Bilanz von 15-4 und 5-1 in der Konferenz, war jedoch zuhause weiterhin ungeschlagen und brannte darauf, ihre einzige Ligapleite der Saison wettzumachen und die eigene Serie fortzusetzen.

Flemings glänzt, aber Texas Tech bleibt souverän

Das erste Halbzeit war ein echtes Offensiv-Spektakel. Beide Teams gaben Vollgas und lieferten sich einen schnellen Schlagabtausch, bei dem Houston insbesondere von ihrem aufstrebenden Star Kingston Flemings profitierte. Flemings, ein Freshman, erzielte 22 Punkte in der ersten Halbzeit und hielt Houston trotz einer starken Leistung von Texas Tech stets im Spiel. Letztere führten zur Halbzeit mit 55-49, was angesichts der Tatsache, dass Houston die zweitbeste Verteidigung der Konferenz stellte, bemerkenswert war.

Die Red Raiders, angeführt von JT Toppin, der 17 Punkte im ersten Abschnitt erzielte, und Jaylen Petty, der mit heißen Schüssen auffiel, trafen insgesamt zehn Dreipunktewürfe in der ersten Hälfte und dominierten offensiv. Houston hielt jedoch mit, da Spieler wie Emmanuel Sharp und Milos Uzan wichtige Körbe beisteuerten.

Im zweiten Abschnitt drehte sich das Blatt. Houston erkämpfte sich durch eine furiose Leistung von Flemings, der letztlich mit 42 Punkten und sechs Assists auftrumpfte, eine 70-67-Führung. Trotz seiner Glanzleistung und einer soliden Unterstützung durch Sharp (20 Punkte) war es die kompromisslose Verteidigung und das Rebounding von Texas Tech, das den Unterschied machte. Toppin, der mit 31 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double erreichte, hielt seine Mannschaft mit seinem Einsatz und seiner Präsenz im Innenbereich im Spiel.

Mit weniger als sechs Minuten auf der Uhr nahm Donovan Atwell das Zepter in die Hand. Zwei aufeinanderfolgende Dreier von ihm, der erste bei 5:55, der zweite nur 34 Sekunden später, brachten Texas Tech mit 86-82 in Führung und sicherten den Sieg. Atwell trug mit fünf Dreiern und insgesamt 18 Punkten entscheidend zum Erfolg bei. Christian Anderson, der mit 12 Punkten und 9 Assists eine ruhige Führung aufbaute, half, das Spiel für die Red Raiders zu stabilisieren.

Das Spiel war von unglaublichen Schwankungen geprägt, mit insgesamt acht Führungswechseln und acht Ausgleichen. Houston führte für insgesamt 18 Minuten und 41 Sekunden, Texas Tech für 18 Minuten und 12 Sekunden. Doch die physische Spielweise und die zunehmende Intensität sorgten für eine echte Nervenprobe. In der Schlussphase behielt Texas Tech jedoch die Oberhand, sicherte sich die Rebounds und verwandelte entscheidende Freiwürfe.

Für Houston war die Niederlage besonders bitter, da sie nicht nur ihre Siegesserie beendete, sondern auch gegen das einzige Team in der Big 12 verlor, das sie im Vorjahr besiegt hatte. Trotz des Fehlens von Schlüsselspielern wie Kordell Jefferson und Bryce Jackson zeigte Houston auch in dieser Partie eine kämpferische Leistung, die durch Flemings‘ beeindruckenden Auftritt hell erleuchtet wurde.

Mit dem Sieg festigte Texas Tech nicht nur seinen Platz unter den besten Teams der Big 12, sondern setzte auch ein starkes Zeichen, dass der Weg zum Konferenztitel über Lubbock führt. Die Red Raiders bleiben zu Hause ungeschlagen (11-0) und streben in den kommenden Wochen weitere Erfolge an. Houston, das nun 17-2 steht und 5-1 in der Konferenz ist, muss sich schnell erholen und am 28. Januar gegen TCU zurückschlagen. Texas Tech hat derweil eine kurze Pause, bevor es am 31. Januar zu UCF reist.

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Christoph Alexander Breyer

Christoph Alexander Breuer ist Redakteur und Analyst mit Schwerpunkt auf Sport und Finanzmärkte. Er berichtet über wirtschaftliche Hintergründe im Profisport, Unternehmensentwicklungen und Markttrends und ordnet komplexe Zusammenhänge verständlich für die Leser ein.

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