Swinneys Unabhängigkeitsstrategie birgt Risiko für die SNP-Zukunft
Der schottische First Minister John Swinney hat eine Wahlkampflinie vorgegeben, die seine Partei in eine schwierige Zwickmühle führen könnte. Im Zentrum steht die Forderung, dass nur ein absolutes Mehrheit von 65 Sitzen für die Scottish National Party (SNP) bei der nächsten Parlamentswahl ein Mandat für ein zweites Unabhängigkeitsreferendum (Indyref2) begründen würde.
Diese Messlatte ist nach Ansicht vieler Beobachter kaum zu erreichen. Die SNP regiert bereits seit fast zwei Jahrzehnten, und die Chancen auf eine eigene Mehrheit im Holyrood-Parlament werden als äußerst gering eingeschätzt.