Spurs streben Saison-Sweep gegen Pelicans an
Am 25. Januar 2026 war die Atmosphäre in der Frost Bank Center in San Antonio elektrisiert, als die San Antonio Spurs (31-14) die New Orleans Pelicans (11-36) zu einem wichtigen Western-Conference-Duell empfingen. Die Spurs, die mit einer vier Spiele langen Heimserie im Rücken antraten, hatten die Chance, die reguläre Saisonserie gegen die Pelicans mit einem Sieg zu sweepen. Fans und Experten waren gespannt, ob New Orleans seine jüngste Form beibehalten könnte oder ob San Antonio wieder einmal seine Dominanz unter Beweis stellen würde.
Spurs setzen auf Heimvorteil, Pelicans nach Aufwind
Die Pelicans gingen mit frischem Selbstvertrauen in das Spiel, nachdem sie sich mit einem 133-127-Sieg über die Memphis Grizzlies von einer drei Spiele langen Niederlagenserie erholt hatten. In diesem Match glänzten Saddiq Bey mit 36 Punkten, Trey Murphy III mit 32 Punkten und Zion Williamson mit 24 Punkten. Ihr Offensivfeuerwerk gab den Pelicans nicht nur den Sieg, sondern auch einen Schub an Selbstvertrauen, nachdem sie zuvor mit einer Bilanz von 3-14 in den letzten 17 Spielen auf den letzten Platz in der Western Conference abgerutscht waren. Bey erklärte nach dem Spiel: „Wenn wir den Ball bewegen und einander vertrauen, dann sind wir in der Lage, so zu spielen.“
Doch auch die Spurs befanden sich in Form. Sie hatten vier der letzten fünf Spiele gewonnen, darunter ein überzeugender 126-109-Sieg über die Utah Jazz. In diesem Spiel hatte De’Aaron Fox 31 Punkte erzielt und dabei sechs Dreier getroffen, während der Rookie Victor Wembanyama mit einem Double-Double (26 Punkte, 14 Rebounds) weiterhin beeindruckte. Mit einer starken Teamleistung und der Rückkehr von Devin Vassell in die Aufstellung wollten die Spurs ihre Form weiter ausbauen und ihre Position in der Western Conference behaupten.
San Antonio hatte sich zu einer der effizientesten Offensiven der Liga entwickelt und erzielte durchschnittlich 117,9 Punkte pro Spiel bei einer Trefferquote von 47,3%. Wembanyama, mit 24,5 Punkten und 10,9 Rebounds pro Spiel, war zu einem echten Alptraum für die gegnerische Defensive geworden. Neben ihm trugen auch Fox (20,5 Punkte, 5,9 Assists) und Stephon Castle (16,9 Punkte, 7,1 Assists) maßgeblich zum Erfolg bei. Zudem war das Team das zweitbeste in der NBA im Rebounding (46,3 Rebounds pro Spiel).
Die Pelicans, die mit einer Auswärtsbilanz von 4-17 und einer Bilanz von 4-28 gegen Teams mit einer positiven Bilanz kämpfen, hatten es schwer in dieser Saison. Dennoch konnten sie bei den Spurs im Spread-Betting bisher immer überzeugen. In den drei bisherigen Duellen in dieser Saison hatten sie trotz knapper Niederlagen jeweils den Spread gedeckt und waren in acht der letzten neun Begegnungen mit Southwest-Division-Gegnern erfolgreich gewesen.
Die beiden Teams waren von Verletzungen betroffen. Bei New Orleans fehlte Guard Dejounte Murray mit einem gerissenen Achillessehnenband, während Jose Alvarado mit einer Obliquestrangierung als fraglich galt. Trey Murphy III, der zuletzt in guter Form war, war trotz Schmerzen an der rechten Hand als fraglich eingestuft. Bei den Spurs fehlten Luke Kornet (Adduktorenverspannung) und Jordan McLaughlin (Schulterverletzung), deren Status ebenfalls unklar war.
Die Spurs gingen als 11,5-Punkte-Favoriten in das Spiel, wobei die Over/Under-Marke bei stattlichen 239,5 Punkten lag. Die Pelicans hatten in der Saison bereits fünfmal als Außenseiter von mehr als zehn Punkten gespielt und in zwei dieser Partien den Spread gedeckt. Für den Sieg der Pelicans wurde eine lange Quote von 425 angeboten, was die Herausforderung für das Auswärtsteam verdeutlichte.
Die jüngsten Trends deuteten auf ein weiteres High-Scoring-Spiel hin. In allen drei bisherigen Begegnungen zwischen den beiden Teams in dieser Saison war das Over eingetroffen, wobei in den letzten beiden Spielen 245 bzw. 267 Punkte erzielt wurden. Allerdings hatten die Spurs in neun der letzten zehn Spiele das Under getroffen, während die Pelicans bei 20 von 47 Spielen diese Saison die Over-Wette gewonnen hatten. Das war die große Frage, auf die die Fans und Wettenden gleichermaßen gespannt waren.
Spieler wie Wembanyama, der in den beiden früheren Duellen gegen New Orleans jeweils mindestens 11 Rebounds geholt hatte, und Zion Williamson, der in acht seiner letzten zwölf Januar-Spiele mehr als 20 Punkte erzielt hatte, standen ebenfalls im Mittelpunkt. Für die Spurs war auch Stephon Castle, der auf eine Steigerung in der Assistzahl abzielte, eine Schlüsselfigur.
Mit der Rückkehr von Devin Vassell erhielt die Spurs-Besetzung einen wichtigen Schub. Das Team konnte zu Hause seine Spielgeschwindigkeit kontrollieren und hatte die Erwartung, dass es gegen die Pelicans in den letzten Minuten des Spiels die Oberhand gewinnen würde. Wenn es den Pelicans jedoch gelänge, ihre starke Leistung gegen Memphis zu wiederholen, hätten sie durchaus eine Chance, ihre Niederlagenserie gegen San Antonio zu beenden.
Das Spiel begann um 19:00 Uhr Eastern (18:00 Uhr Central) mit der TV-Übertragung auf dem FanDuel Sports Network Southwest, Gulf Coast Sports und Pelicans . NBA League Pass bot für Fans außerhalb des lokalen Marktes Streaming-Optionen, einschließlich eines rabattierten Trials für neue Abonnenten.
Mit einer Menge an Energie und Emotionen im Frost Bank Center war klar: Dieses Spiel würde ein weiteres Kapitel in der aufstrebenden Rivalität zwischen den Spurs und den Pelicans schreiben, wobei San Antonio seine Position als Playoff-Anwärter untermauern und New Orleans sich als mehr als nur Außenseiter beweisen wollte.