Shamal George ehrt seinen verstorbenen Großvater nach Premier Sports Cup-Sieg
Shamal George hat St. Mirren zum Premier Sports Cup-Sieg geführt und dabei eine Reihe von emotionalen Herausforderungen überwunden. Der 27-jährige Torhüter zeigte während des Spiels gegen Celtic in Hampden seine ganze Entschlossenheit und widmete den Titel nicht nur seiner Familie, sondern auch seinem kürzlich verstorbenen Großvater Bill.
Das 3:1 gegen Celtic war für die Saints ein historischer Erfolg. Direkt nach dem Schlusspfiff suchte George in den jubelnden Fans nach seiner Mutter Kerry, um mit ihr den Sieg zu feiern – ein Moment, den sie gemeinsam erlebten, nachdem sie eine schwere Zeit hinter sich hatte, als sie 2023 an Brustkrebs erkrankte. Aber auch der Gedanke an seinen Großvater, der am 7. November verstorben war, begleitete George in diesem emotionalen Moment.
„Es war eine sehr schwierige Zeit für mich. Ich war nach der Beerdigung meines Großvaters direkt nach Aberdeen geflogen, um mit dem Team ein 3:3 gegen Pittodrie zu erreichen“, sagte George, als er über die intensiven letzten Wochen sprach. „Aber der Sieg heute war für ihn. Ich glaube, er schaut von oben auf mich herunter und ist stolz auf das, was ich erreicht habe.“
Ein emotionaler Moment für Familie und Team
Das persönliche Leid von George hat ihn nie davon abgehalten, auf dem Spielfeld zu kämpfen. Auch wenn die Trauer nach dem Verlust seines Großvaters tief sitzt, sieht er den Triumph als ein Zeichen der Stärke und der Unterstützung seiner Familie. „Meine Mutter war im Stadion. Sie hat in den letzten Jahren viel durchgemacht und auch ich habe die Bedeutung dieses Sieges erst jetzt wirklich verstanden“, erklärte der Torhüter. Die Zeit, als er während ihrer Chemotherapie zu Hause war und mit den Sorgen über ihre Gesundheit kämpfte, machte den Fußball für ihn damals weniger wichtig. Doch er wusste, dass seine Mutter nicht wollte, dass er das Spiel aufgibt, und nun, nach vielen schwierigen Momenten, genießt er die Erfolge, die sie ihm ermöglicht hat.
George betonte auch, wie wichtig es war, für das Team und den Club zu gewinnen: „Wir haben als Einheit gespielt und den Fokus auf den Sieg gelegt. Der Manager hat uns vor dem Spiel eine Botschaft von Vertrauen statt Angst mitgegeben, und das haben wir in diesem Spiel perfekt umgesetzt.“
Dieser Titel ist nicht nur für George ein Meilenstein, sondern auch für den gesamten Club. Der Erfolg im Premier Sports Cup ist der zweite in der Geschichte von St. Mirren, was den Club in die Annalen der schottischen Fußballgeschichte eingetragen hat. Die Freude und der Stolz sind besonders groß, da es auch das erste Mal seit 37 Jahren ist, dass St. Mirren wieder auf internationaler Bühne vertreten sein wird. „Es fühlt sich einfach unglaublich an“, sagte George weiter. „Das war wohl das größte Spiel meiner Karriere.“
Für Manager Stephen Robinson ist dieser Titel ein weiterer Beweis für seine herausragende Arbeit bei St. Mirren. Der Trainer hat das Team zu mehreren Erfolgen geführt, darunter auch eine Rückkehr auf die europäische Bühne. George sprach mit Respekt über Robinson und betonte, dass er sicherlich als einer der besten Trainer in der Geschichte des Clubs eingehen wird. „Er ist der beste Trainer, mit dem ich je gearbeitet habe. Er hat an mich geglaubt, selbst als ich verletzt war und eine schwierige Zeit hatte. Ich bin froh, ihm mit diesem Sieg danken zu können“, fügte George hinzu.
Der Fokus des Spiels lag nicht nur auf den persönlichen Triumphen, sondern auch auf dem Teamgeist. St. Mirren kontrollierte das Spiel von Anfang an und nutzte die Chancen, als sie sich boten. Die Tore von Marcus Fraser und Jonah Ayunga sorgten für die entscheidenden Treffer. Das Team zeigte nicht nur technische Finesse, sondern auch die emotionale Stärke, die George und seine Mitspieler in den letzten Monaten aufgebaut haben.