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Sport

Pochettino bekräftigt Liebe zu Tottenham und stellt hohe Ansprüche

Mauricio Pochettino hat bei einem Auftritt in einem Podcast deutlich gemacht, dass der FC Tottenham seiner Meinung nach höhere Ziele verfolgen müsse – und seine besondere Verbundenheit zu dem Klub aus Nordlondon bekräftigt. Die Äußerungen des Argentiniers werden vor dem Hintergrund anhaltender Gerüchte über eine mögliche Rückkehr zu Spurs als Trainer gewertet.

Ambitionen statt Bescheidenheit

Pochettino, der zwischen 2014 und 2019 den Klub zu zwei Titelrennen und ins Champions-League-Finale führte, äußerte sich in der Sendung „High Performance Podcast“ unmissverständlich. Er kritisierte indirekt die unter dem aktuellen Trainer Thomas Frank oft bescheiden klingenden Zielvorgaben. „Eine Europa League zu gewinnen, die die Mannschaft gewonnen hat, ist gut, aber es ist nicht genug“, sagte Pochettino. Für einen Klub wie Tottenham sei es nicht ausreichend, nur für den Carabao Cup, den FA Cup oder die Europa League zu kämpfen.

Stattdessen müsse der Verein, der derzeit nur sechs Punkte vor der Abstiegszone der Premier League steht, größer denken: „Es ist ein Klub, der in der Champions League sein, um die Champions League kämpfen und glauben sollte, dass er sie gewinnen kann – und auch um die Premier League kämpfen und glauben sollte, dass er sie gewinnen kann.“

Spekulationen über ein Märchen-Comeback

Diese Worte werden als klare Botschaft an die Vereinsführung interpretiert, während Frank unter Druck steht. Die Anhänger seien nicht nur von den Ergebnissen, sondern auch von der wahrgenommenen mangelnden Ambition des Dänen frustriert, der den Klub trotz des Gewinns der ersten Trophäe seit 17 Jahren im Mai in einer Übergangsphase sieht.

Pochettino, der nach seiner Zeit bei Tottenham Paris Saint-Germain und Chelsea trainierte und in diesem Sommer die USA bei einer Heim-Weltmeisterschaft betreuen wird, genießt bei den Spurs-Fans nach wie vor große Popularität. Die Gerüchte über eine Rückkehr in den Sommer halten sich hartnäckig. Auf die Frage, welcher Verein für ihn und seinen Assistenten Jesus Perez am meisten bedeute, antwortete Pochettino ohne Zögern: „Es ist sehr einfach: Tottenham.“

Er begründete dies mit der anhaltenden Verbundenheit der Fans: „Die Leute auf der Straße, die Fans von Tottenham, zeigen immer noch die Liebe und Wertschätzung, und ich denke, das ist es, was es so besonders macht.“ Diese menschliche Note unterstreicht die emotionale Basis, auf der die Spekulationen über ein mögliches „Märchen-Comeback“ des 52-Jährigen fußen.

Ob sich die Wege tatsächlich wieder vereinen, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass Pochettino mit seinen jüngsten Aussagen sowohl die Erwartungshaltung an den Verein definiert als auch seine anhaltende tiefe Affinität zu Spurs bekräftigt hat – eine Kombination, die die Diskussion über die Trainerposition in North London weiter anheizen wird.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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