Peter Wright kehrt bei den World Darts Masters zurück und kämpft um seine Karriere
Der zweimalige Weltmeister Peter Wright startet am Mittwoch bei den World Darts Masters eine Rückkehr in die Weltspitze des Dartsports. Nach einer schwierigen Phase, die durch seine enttäuschende Niederlage bei der Weltmeisterschaft gegen Arno Merk geprägt war, will der Schotte wieder zu alter Form finden und beweisen, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört. Es war eine bittere Enttäuschung, die bei vielen Experten Zweifel aufwarf, ob der 56-Jährige seine Karriere fortsetzen wird.
Doch Wright ist entschlossen, sich zurückzukämpfen, und tritt gemeinsam mit seinem Landsmann Cameron Menzies in Milton Keynes an, um sich einen Platz im Hauptfeld der prestigeträchtigen Veranstaltung zu sichern. Um bei den World Darts Masters, die mit einem Preisgeld von 500.000 Pfund locken, mitzumischen, müssen beide Spieler drei Qualifikationsspiele gewinnen. Die beiden Schotten hoffen, gegen starke Konkurrenz aus der internationalen Darts-Szene zu bestehen und sich einen Platz in der 24er-Teilnehmerliste zu sichern, die mit den bereits qualifizierten Spielern wie Luke Littler, Luke Humphries und Gary Anderson aufwartet.
Wright und Menzies auf der Jagd nach Masters-Qualifikation
Der Druck ist für beide Spieler hoch. Wrights unerwartete Niederlage in der ersten Runde der Weltmeisterschaft gegen Arno Merk hat nicht nur Fragen zu seiner Form aufgeworfen, sondern auch darüber, ob er seine Karriere fortsetzen wird. Der 56-jährige Schotte steht jedoch vor einer wichtigen Bewährungsprobe, um seine Karriere im professionellen Dartsport fortzusetzen. Menzies hingegen hat nach seinem dramatischen Vorfall bei den Weltmeisterschaften, als er sich nach einer Niederlage gegen Charlie Manby eine Handverletzung zuzog, eine andere Art von Herausforderung zu überwinden. In einer Wutreaktion hatte Menzies wiederholt einen Tisch im Ally Pally verprügelt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Qualifikationsrunde der Masters wird von acht Spielern bestritten, die sich in einem direkten Duell für das Hauptturnier qualifizieren müssen. Der Ausgang dieser Spiele entscheidet darüber, wer sich in das renommierte Turnier der 24 besten Spieler einreiht. Während die Favoriten des Turniers, wie Luke Littler und Luke Humphries, bereits als Topspieler gelten, tritt der niederländische Star Gian van Veen, derzeit auf Platz 3 der Weltrangliste, als potenzieller Herausforderer an. Van Veen hat im vergangenen Jahr beeindruckende Leistungen gezeigt und hofft, diese Form in den Masters fortzusetzen.
Der niederländische Spieler, der im letzten Jahr die Europameisterschaft gewann und das Weltmeisterschafts-Finale erreichte, möchte nun auch in Milton Keynes überzeugen. „Früher wusste jeder, was ich leisten kann, aber ich habe es noch nicht konstant auf den großen Bühnen gezeigt. Jetzt, besonders im Jahr 2025, habe ich das. Ich war bei den Majors wirklich stark und bin jetzt sogar Weltmeisterschafts-Finalist“, sagte Van Veen. „Jetzt wissen die Leute, dass ich in den entscheidenden Momenten auf der großen Bühne liefern kann“, fügte er hinzu.
Van Veen trifft in der ersten Runde auf Ryan Joyce, der laut Van Veen ein schwerer Gegner sein wird. „Es ist besser, den Gegner zu kennen, weil man dann weiß, was einen erwartet. So kann man sich gezielt auf seine Stärken und Schwächen vorbereiten“, erklärte er. Der 25-Jährige hält Joyce für einen exzellenten Finisher, konzentriert sich jedoch darauf, sein Spiel zu verbessern, um ihn im direkten Duell zu besiegen.
Während einige Spieler wie Littler bereits als zukünftige Darts-Stars gelten, gibt sich Van Veen zuversichtlich, dass auch er seinen Platz in der Spitze behaupten wird. „Luke Littler wird die nächsten fünf bis zehn Jahre zu den besten Spielern gehören, wenn er es möchte. Es wird eine Rivalität zwischen uns geben, und ich freue mich darauf“, so Van Veen abschließend.