Neuzugang Adamu: Mit Lächeln und Kampf um Titel und WM-Ticket
Der neue Stürmer von Celtic Glasgow, Junior Adamu, hat sein Doppelziel klar formuliert: Den Meistertitel in Schottland gewinnen und sich einen Platz im österreichischen WM-Kader für die USA erkämpfen. Der 24-jährige Angreifer wechselte leihweise vom SC Freiburg bis zum Sommer nach Glasgow, mit Option auf einen festen Transfer.
Nationaltrainer Rangnick gab grünes Licht
Ein entscheidendes Gespräch führte Adamu vor dem Wechsel mit Österreichs Teamchef Ralf Rangnick. „Er wollte mich spielen sehen“, sagte Adamu. „Es gab andere Vereine, er sagte, die anderen Clubs seien gut, aber ich solle entscheiden und ein gutes Gefühl haben.“ Nach einem Gespräch mit Celtics Trainer entschied sich der Offensivspieler schließlich für den schottischen Rekordmeister, um mehr Spielpraxis zu sammeln.
Adamu beschreibt sich selbst als „lächelnden Assassinen“ auf dem Platz, der für die Mannschaft laufe und hundertprozentig gebe. Außerhalb des Rasens betont er seine positive Grundhaltung: „Lachen gibt mir ein gutes Gefühl und positive Schwingungen. Positiv ist mein zweiter Vorname!“ Sein lächelndes Naturell will er auch nach Parkhead bringen.
Sportlich sieht er sich vor allem in Strafraum als gefährlich an. Seine Mission bei Celtic ist eindeutig: „Jetzt bin ich an der Reihe zu zeigen, was ich kann und dem Team zu helfen.“ Dabei muss er sich im Sturmzentrum gegen Konkurrenten wie Tomas Cvnacara und Kelechi Iheanacho durchsetzen. Das Tragen der Trikotnummer 9 empfindet er als besondere Verpflichtung.
Champions League als langfristige Perspektive
Adamu ist die Historie des Klubs bewusst, insbesondere die Teilnahme an der Champions League und der historische Sieg im Europapokal der Landesmeister. Über eine dauerhafte Zukunft bei den „Bhoys“ will er jedoch erst im Sommer entscheiden. Zunächst konzentriert er sich ganz auf die verbleibende Saison.
Seine beiden großen Ziele – die schottische Meisterschaftsmedaille und das Ticket für die Weltmeisterschaft in Amerika – hängen eng zusammen. Sollte er beides erreichen, könnte der stets lächelnde Stürmer am Saisonende doppelt Grund zur Freude haben.