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Nach Tod des Vaters: Shiffrin nicht in Garmisch am Start

Wegen des unerwarteten Todes ihres Vaters lässt Mikaela Shiffrin die nächsten Rennen in Garmisch-Partenkirchen aus. Die 24-Jährige werde vorerst in ihrem Heimatort Vail in Colorado bleiben. Das teilte der US-amerikanische Verband mit.

Am Samstag und Sonntag stehen eine Abfahrt (Samstag, 11.30 Uhr/ARD) und ein Super-G (Sonntag, 11.30 Uhr/ARD) in Garmisch-Partenkirchen an. Eine Woche später bestreiten die Skirennfahrerinnen in Maribor einen Riesenslalom und einen Slalom. Shiffrin gehört als Weltcup-Gesamtführende in allen Disziplinen zu den Sieganwärterinnen, vor allem aber bei den technischen Events.

Zeitpunkt der Rückkehr noch offen

“Der Zeitpunkt ihrer Rückkehr in den Weltcup ist derzeit offen”, hieß es. Jeff Shiffrin war am Sonntag (02.02.20) im Alter von 65 Jahren überraschend gestorben. Noch am selben Tag flogen Mikaela und ihre Mutter Eileen, die ihre Tochter bei den Rennen stets begleitet, in die USA. “Unser Berg, unser Ozean, unser Sonnenaufgang, unser Herz, unsere Seele, unser Alles”, nannte die zweimalige Olympiasiegerin und fünfmalige Weltmeisterin ihren Vater. Eine Todesursache wurde zunächst nicht bekanntgegeben.

Die Ski-Welt bekundete der Rennfahrerin in den Sozialen Netzwerken ihre Anteilnahme. Bei Instagram etwa antworteten die ehemaligen deutschen Alpin-Stars Felix Neureuther und Maria Höfl-Riesch, Shiffrins Rivalinnen Viktoria Rebensburg, Petra Vlhova und Wendy Holdener sowie ihre frühere Teamkollegin Lindsey Vonn mit Beileidsbekundungen auf Shiffrins Eintrag zum Tod ihres Vaters.