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Sport

McInnes verteidigt Spitzenreiter Hearts nach Niederlage: „Drei Viertel des Landes waren begeistert“

Hearts-Trainer Derek McInnes hat nach der unerwarteten Niederlage seines Teams bei St. Mirren jegliche Zweifel an der Titelfähigkeit der Edinburgher zurückgewiesen. Trotz der 0:1-Schlappe in Paisley vom Dienstag bleiben die „Jambos“ mit drei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze der Scottish Premiership.

Einheit und Glaube als Antwort auf Kritiker

McInnes reagierte scharf auf die erste Kritik in der laufenden Saison und betonte die Leistungen seiner Mannschaft. „Wenn Leute durchdrehen oder in Panik geraten wollen und uns kritisieren, ist das in Ordnung. Das ist mir egal“, sagte der Trainer. Er verwies darauf, dass sein Team erst drei Ligapleiten kassiert habe, alle mit nur einem Tor Unterschied.

Konkret nannte er die Niederlagen bei Aberdeen mit zehn Mann und im Stadtderby bei Hibernian am Easter Road. „In allen diesen Spielen zeigen wir, dass wir wettbewerbsfähig sind. Wir rollen für niemanden den Teppich aus.“

Die roten Karten in den letzten fünf Spielen – für Beni Baningime, Alexander Schwolow und zuletzt Craig Halkett in Paisley – sieht McInnes nicht als Disziplinproblem. Bei Baningime handele es sich um einen ungewöhnlichen, unglücklichen Tackling-Versuch des sonst nicht als „dreckig“ geltenden Spielers. Die anderen beiden seien eher auf mangelnde Konzentration zurückzuführen. „Es gibt kein Disziplinproblem. Vielleicht nur ein bisschen Fokus, Konzentration“, so seine Analyse.

Dennoch warnte er seine Spieler davor, dass sie manchmal „mit dem Feuer spielten“.

Derby als nächste Bewährungsprobe

Nach einem spielfreien Wochenende ohne Pokalverpflichtungen bereitet sich Hearts nun auf das Edinburgh-Derby am Dienstag in Gorgie vor. Dieses Spiel biete eine echte Chance, ein positives Ergebnis zu erzielen und die Spitzenposition zu halten, so McInnes.

Der Trainer rief zur Einheit auf und betonte, dass man weiterhin zusammenhalten und an den eigenen Stärken festhalten müsse. „Es ist wichtig, dass wir unser Niveau, unsere Stärke und unseren Glauben beibehalten.“

Mit einer Prise Provokation fügte er hinzu: „Drei Viertel des Landes wären über das Ergebnis der anderen Nacht begeistert gewesen, da gibt es keinen Zweifel.“ Sein Team sei da, um „Leute zu ärgern und die Wahrscheinlichkeiten zu torpedieren“.

McInnes erinnerte daran, dass sein Team nicht ohne Grund seit viereinhalb Monaten an der Tabellenspitze stehe. „Man sitzt nicht so lange an der Spitze, ohne gute Spieler zu haben und in vielen Dingen gut zu sein.“ Die Aufgabe bestehe nun darin, vor dem Saisonendspurt vor der Ligatrennung die guten Leistungen aufrechtzuerhalten.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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