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Sport

Manchester City erreicht Carabao-Cup-Finale nach souveränem Halbfinalsieg

Manchester City hat das Endspiel des Carabao Cup erreicht. Das Team von Pep Guardiola setzte sich am 4. Februar 2026 im Halbfinalrückspiel mit 3:1 (3:0) gegen Newcastle United durch und zog mit einem Gesamtergebnis von 5:1 in das Finale ein. Dort trifft der Titelverteidiger am 22. März im Wembley-Stadion auf Arsenal.

Frühe Tore brechen jeden Widerstand

Mit einer 2:0-Führung aus dem Hinspiel im Rücken ließen die Citizens den Magpies kaum eine Chance. Schon in der sechsten Minute nutzte Omar Marmoush eine günstige Abwehraktion zur 1:0-Führung. „Das erste Tor war sehr glücklich“, räumte der Angreifer später ein. Diese frühe Führung dämpfte alle Hoffnungen der Gäste auf ein Comeback nachhaltig.

Newcastle, das unter Druck ein Tor benötigte, ließ sich auf ein hohes Pressing ein und öffnete dabei Räume. „Ich war ein bisschen überrascht, dass dort so viel Raum zwischen den Linien war“, sagte Citys Tijjani Reijnders. Seine Mannschaft nutzte dies effizient aus. Noch vor der halben Stunde erhöhte Marmoush per Kopf auf 2:0 und erzielte damit sein fünftes Saisontor gegen Newcastle im Etihad. Minuten später traf Reijnders zum 3:0 (30.).

Der ehemalige englische Nationalspieler Micah Richards analysierte die defensive Schwäche Newcastles: „Die drei Innenverteidiger sollen hoch stehen. Das ist kein Problem – aber die Mittelfeldspieler können zu früh gehen, und die Innenverteidiger wissen nicht, was sie tun sollen. Es gibt keine Kommunikation, und diese riesige Lücke bestraft Man City.“

Kontext und Ausblick aufs Finale

Newcastles Anthony Elanga erzielte in der 62. Minute mit einem sehenswerten Treffer noch den Ehrentreffer. Für die Magpies war die Niederlage von weiteren Rückschlägen begleitet: Stürmer Anthony Gordon musste mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden. Die historische Bilanz sprach ohnehin gegen Newcastle: Seit 2014 gelang dem Team nur ein Sieg im Etihad, und keine Mannschaft hatte jemals ein Carabao-Cup-Finale erreicht, nachdem sie das Hinspiel zuhause mit zwei oder mehr Toren Unterschied verloren hatte.

Für Manchester City markiert der Einzug das 10. Ligapokal-Finale der Vereinsgeschichte. Trainer Pep Guardiola kann seinen 19. Titel mit dem Club gewinnen. Er äußerte jedoch auch Kritik, da sein Spieler Marc Guehi aufgrund einer Bestimmung voraussichtlich nicht im Finale spielberechtigt ist. „Hoffentlich können wir den Carabao Cup überzeugen, dass Marc Guehi im Finale spielen darf“, so Guardiola, der auf eine Regeländerung hofft.

Das Finale gegen Arsenal verspricht ein taktisches Duell zwischen Guardiola und seinem früheren Assistenten Mikel Arteta. Arsenal führt die Premier League derzeit mit sechs Punkten Vorsprung an. Für City ist es eine Chance auf Wiedergutmachung nach der Niederlage im FA-Cup-Finale des Vorjahres. Reijnders blickt gespannt auf sein erstes Wembley-Spiel: „Ich spiele Fußball, weil ich Titel gewinnen will. Wir werden alles tun, um den Carabao Cup zu gewinnen. Es wird ein hartes Spiel, aber wir werden sehr hungrig sein.“

Citys Aufmerksamkeit gilt nun zunächst dem Premier-League-Spitzenspiel gegen Liverpool. Newcastle muss sich vor dem Heimspiel gegen Brentford wieder fangen. Alle Blicke richten sich jedoch schon auf den 22. März, wenn sich zwei englische Fußball-Giganten im Carabao-Cup-Finale gegenüberstehen.

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Christoph Alexander Breyer

Christoph Alexander Breuer ist Redakteur und Analyst mit Schwerpunkt auf Sport und Finanzmärkte. Er berichtet über wirtschaftliche Hintergründe im Profisport, Unternehmensentwicklungen und Markttrends und ordnet komplexe Zusammenhänge verständlich für die Leser ein.

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