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Sport

Knicks bezwingen Wizards klar und feiern siebten Sieg in Folge

Die New York Knicks haben am Dienstagabend mit einer beeindruckenden Teamleistung ihren siebten Sieg in Folge eingefahren. Beim 132:101-Erfolg bei den Washington Wizards in der Capital One Arena ließen die Gäste früh keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen. Die Knicks führten nach dem ersten Viertel bereits mit 16 Punkten, zur Halbzeit war der Vorsprung auf 27 gewachsen.

Verletzungen trüben den souveränen Sieg

Die einseitige Partie wurde jedoch von Verletzungspech der Knicks überschattet. Josh Hart, der bereits mit Problemen am rechten Knöchel zu kämpfen hatte, zog sich im dritten Viertel eine Verletzung des linken Knöchels zu und kehrte nicht zurück. Zuvor hatte er 4 Punkte, 7 Rebounds und 7 Assists beigetragen. Auch Mohamed Diawara musste nach einer Knöchelverletzung das Spiel verlassen und benötigte Hilfe auf dem Weg in die Kabine. Beide Spieler verließen die Arena jedoch ohne Gehstütze und ohne deutliches Hinken, was auf kurze Ausfälle hoffen lässt.

Angesichts der klaren Führung konnte Trainer Mike Brown seine Starter früh schonen. Nur Jalen Brunson spielte mehr als 30 Minuten. Die Offensive der Knicks war hervorragend aufgestellt: Mikal Bridges war mit 23 Punkten bei 8 von 10 Treffern topf, Brunson steuerte 21 Punkte bei. Karl-Anthony Towns (19 Punkte, 14 Rebounds) und OG Anunoby (19 Punkte) komplettierten die starke Leistung. Die Knicks erzielten 34 Assists bei nur 8 Ballverlusten und trafen 17 Dreipunktewürfe.

„Die Jungs versuchen, den Ball zu teilen“, sagte Coach Brown und lobte den selbstlosen Spielansatz. „Und wir haben viele Spieler, die werfen können und Aktionen machen. Es macht viel Spaß zuzusehen, wenn die Jungs in Fahrt kommen.“ Towns erklärte den starken Start so: „Wir sind mit der Intensität des dritten Viertels im ersten Viertel aufgelaufen und das erlaubte uns, das Spiel zu diktieren.“

Wizards im Wiederaufbau, Knicks im Aufwind

Aufseiten der Wizards war die junge Startformation mit Alex Sarr (20), Keyonte George (22), Bilal Coulibaly (21) und Bub Carrington (20) chancenlos. Will Riley war mit 17 Punkten bester Werfer der Hausherren, die damit ihre elfte Niederlage in Folge gegen die Knicks hinnehmen mussten. Die Atmosphäre in der Halle wurde von zahlreichen Knicks-Fans geprägt, die Brunson mit „MVP“-Rufen feierten und Trae Young auspfeiften, als dieser auf der Videowand zu sehen war.

Die Wizards (13-36) verfolgen offenkundig eine Strategie des Wiederaufbaus. Der Trade für Trae Young und dessen anschließende Schonung wird als Zeichen gewertet, dass das Team eine hohe Draft-Position anstrebt. Da der First-Round-Pick dieses Jahres nur top-8-geschützt ist und sonst an die Knicks geht, ist ein Abschluss unter den vier schlechtesten Teams der Liga für Washington plötzlich ein strategisches Ziel.

Für die Knicks setzt sich der bemerkenswerte Turnaround fort. Nach einer schwachen Phase mit 2 Siegen aus 11 Spielen zwischen dem 31. Dezember und dem 19. Januar haben sie nun sieben Spiele in Serie gewonnen, darunter vier Siege mit einem Vorsprung von 27 Punkten oder mehr. Ihre Bilanz verbessert sich auf 32-18, was ihre Position im oberen Bereich der Eastern Conference festigt.

Die kommende Aufgabe ist anspruchsvoll: Auf das Heimspiel gegen die Denver Nuggets am Mittwoch folgen Auswärtsspiele bei den Detroit Pistons am Freitag und ein Top-Spiel bei den Boston Celtics am Sonntag. Diese Spiele werden die Tiefe des Kaders testen, besonders wenn Hart und Diawara ausfallen. Die Wizards reisen unterdessen am Donnerstag nach Detroit, um auf die Pistons zu treffen.

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Christoph Alexander Breyer

Christoph Alexander Breuer ist Redakteur und Analyst mit Schwerpunkt auf Sport und Finanzmärkte. Er berichtet über wirtschaftliche Hintergründe im Profisport, Unternehmensentwicklungen und Markttrends und ordnet komplexe Zusammenhänge verständlich für die Leser ein.

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