Knicks bezwingen Nuggets in Doppelverlängerung: Brunson liefert 42 Punkte ab
In einem atemberaubenden NBA-Marathon hat sich der Titelverteidiger geschlagen geben müssen. Die New York Knicks setzten sich nach 58 Minuten mit 134:127 gegen die Denver Nuggets durch und feierten den achten Sieg in Folge.
Den Ausschlag gab Jalen Brunson, der mit 42 Punkten die Partie prägte. Die Nuggets, angeführt von Nikola Jokic mit einem Triple-Double aus 30 Punkten, 14 Rebounds und 10 Assists, konnten den Lauf der Knicks nicht stoppen. Jamal Murray steuerte 39 Punkte bei.
Ein Sieg der Willenskraft
Das Spiel war ein Hin und Her. Erst in der zweiten Verlängerung gelang New York der entscheidende Durchbruch. Brunson erzielte zehn seiner Punkte in den letzten fünf Minuten und brachte seine erschöpften Knicks in Führung. Ein entscheidender defensiver Stop von OG Anunoby gegen Murray und der folgende Korb besiegelten schließlich den Sieg.
Ein wichtiger Moment war zuvor Christian Brauns erfolgreiche Freiwürfe am Ende der ersten Verlängerung gewesen, die Denver überhaupt erst am Leben hielten. Karl-Anthony Towns zeigte für die Knicks einen kämpferischen Auftritt mit 24 Punkten und 12 Rebounds, musste aber nach einem Cut am Auge und fünf Fouls vorzeitig auf die Bank.
Dieser Sieg bedeutet mehr als nur zwei Punkte in der Tabelle. Für viele Beobachter beweist er die Reife und Widerstandsfähigkeit der Knicks als ernsthafter Anwärter auf den Titel. „Wir wollten nicht nur gewinnen; wir wollten ein Zeichen setzen“, sagte Brunson nach dem Spiel mit schweißnasser Trikot und eiskaltem Blick.
Signalfunktion für die Liga
Die Botschaft aus der Madison Square Garden ist deutlich: Die Knicks sind bereit, mit den Besten der Liga mitzuhalten, selbst in einem Krieg der Attrition gegen den amtierenden Meister. Während New York seinen Lauf auf acht Spiele ausdehnte, muss Denver trotz einer makellosen Leistung seines MVP Jokic eine bittere Niederlage verdauen.
Der „So What?“-Moment für die Liga, wie es im Originaltext heißt, ist eingetreten: New York ist nicht länger nur ein hoffnungsvoller Playoff-Teilnehmer, sondern ein legitimer Titelkandidat. Für die Nuggets hingegen geht es darum, zu analysieren, warum selbst eine herausragende individuelle Leistung ihres Superstars am Ende nicht zum Sieg reichte.