Juventus zieht bei Xaver Schlager offenbar den längeren Hebel
Der italienische Rekordmeister Juventus Turin hat im Rennen um die Verpflichtung von Xaver Schlager offenbar die Nase vorn. Wie der italienische „Corriere dello Sport“ berichtet, wird der 28-jährige österreichische Nationalspieler von RB Leipzig im Sommer vermutlich zum Serie-A-Klub wechseln und nicht zum schottischen Meister Celtic Glasgow.
Schlager, dessen Vertrag in Leipzig am 30. Juni ausläuft, darf bereits mit anderen Vereinen über einen ablösefreien Wechsel verhandeln. Dem Bericht zufolge steht Juventus mit dem Spieler und seinem Umfeld seit Dezember in ständigem Kontakt und zeigt sich zuversichtlich, ihn zur nächsten Saison verpflichten zu können.
Schläger plant Karriereschritt außerhalb Deutschlands
Der Mittelfeldspieler hat bereits angedeutet, dass sein nächster Karriereschritt außerhalb Deutschlands liegen könnte. Bei Juventus soll Trainer Luciano Spalletti persönlich ein Interesse an einer Verstärkung seines Mittelfelds haben und Schlager, der 49 Länderspiele für Österreich bestritt, als ernsthafte Option sehen.
Neben seiner Bundesliga-Erfahrung kann Schlager auch auf zahlreiche Einsätze in der Champions League und Europa League zurückblicken. Sein Spielstil hat sogar den Bayern-Legionär Lothar Matthäus überzeugt, der seinen Ex-Klub jüngst aufforderte, den Österreicher zu verpflichten. „Er ist wie der Zwillingsbruder von Konrad Laimer auf dem Platz. Er ist ebenso hartnäckig und stark im Zweikampf“, so Matthäus gegenüber „BILD“.
Die Entwicklung stellt einen herben Rückschlag für Celtic Glasgow dar, die dem Spieler laut Medienberichten ebenfalls ein Vertragsangebot vorgelegt hatten.
Weitere Absage für die Hoops
In einer weiteren Transfergeschichte musste Celtic ebenfalls eine Absage hinnehmen. Wie Jan Van Daele, Sportdirektor des slowakischen Klubs Dunajska Streda, enthüllte, lehnte das ungarische Offensivtalent Damir Redzic ein Angebot der Schotten ab, um stattdessen zu Red Bull Salzburg zu wechseln.
Interessant dabei: Das finanzielle Angebot von Celtic soll sogar höher gewesen sein als das von Salzburg. „Der Spieler war voll und ganz auf Red Bull fokussiert“, erklärte Van Daele. Redzic habe sehr klare Karriereziele gehabt und sich explizit den Werdegang von Dominik Szoboszlai zum Vorbild genommen, der ebenfalls über Salzburg den Sprung zu einer Top-Mannschaft schaffte.
Damit verpassten die „Hoops“ innerhalb kurzer Zeit zwei angestrebte Verstärkungen. Während sich Schlager voraussichtlich Juventus anschließt, wechselte Redzic für eine Ablöse in Höhe von etwa 4 Millionen Pfund nach Salzburg, trotz des besseren finanziellen Angebots aus Glasgow.