Indien beeindruckt mit rekordverdächtigem T20-Run gegen Neuseeland in Raipur
Indien setzte am 23. Januar 2026 im Shaheed Veer Narayan Singh International Stadium in Raipur ein neues T20-Rekordzeichen, indem sie Neuseeland mit einer souveränen siebenwöchigen Niederlage besiegten und sich eine 2-0-Führung in der fünfteiligen Serie sicherten. Suryakumar Yadav und Ishan Kishan führten Indien zu einer beeindruckenden Verfolgung von 209 Runs und machten die neuseeländischen Bowlers praktisch machtlos angesichts des aggressiven indischen Spiels.
India erzielt Rekordlauf mit einer furiosen Jagd
Mit einem klaren Momentum nach dem Sieg in Nagpur trat Indien in das zweite T20I gegen Neuseeland ein. Einige Änderungen standen in der Aufstellung: Jasprit Bumrah wurde geschont und Axar Patel fiel aufgrund einer Verletzung aus. Harshit Rana und Kuldeep Yadav wurden als Ersatzspieler in das Team aufgenommen. Beim Münzwurf erklärte Indiens Kapitän Suryakumar Yadav: „Wir werden zunächst bowlen. Es gibt schon etwas Tau, wir haben schon länger nicht gejagt, also möchten wir heute die Jagd übernehmen.“
Neuseeland unter Kapitän Mitchell Santner reagierte ebenfalls mit Änderungen und brachte Zak Foulkes, Matt Henry und Tim Seifert ins Team. Santner erklärte die Bedingungen: „Wir hätten ebenfalls lieber geworfen. Der Boden ist bereits nass, und es gibt etwas Tau. Gegen eine so starke Mannschaft zu spielen, bedeutet immer, dass man etwas lernt, was wir getan haben.“
Neuseeland gewann den Münzwurf und begann mit dem Schlagen. Seifert und Conway legten sofort mit einem schnellen 43-Run-Start los. Doch Indiens Bowling-Attacke zeigte schnelle Wirkung: Harshit Rana und Varun Chakaravarthy nahmen jeweils einen frühen Wicket. Trotz regelmäßiger Wicket-Verluste hielt Rachin Ravindra das Tempo mit 44 Runs aus 26 Bällen aufrecht, während Santner mit 47* aus 27 Bällen das Innings stabilisierte. Neuseeland beendete seine 20 Overs mit einer soliden 208/6.
Indiens Bowling war gemischt. Kuldeep Yadav und Varun Chakaravarthy teilten sich drei Wickets, während Hardik Pandya, Harshit Rana und Shivam Dube jeweils ein Wicket beitrugen. Arshdeep Singh hatte einen schwierigen Start, zeigte aber eine starke Schlussphase. Die feuchten Bedingungen und der anhaltende Tau machten es den Bowlers schwer, ihre Pläne umzusetzen.
Das Verfolgen von 209 Runs war keine leichte Aufgabe, und Indien geriet früh in Bedrängnis, als Abhishek Sharma bereits mit einem golden Duck ausschied. Doch dann kam die entscheidende Partnerschaft. Ishan Kishan nahm das Spiel in die Hand und erzielte 76 Runs aus 32 Bällen, darunter eine blitzschnelle 50 in nur 21 Bällen. Mit unerschrockenem Einsatz fand er immer wieder die Grenzen und hielt das erforderliche Lauftempo im Gleichgewicht.
Suryakumar Yadav, der zunächst in der zweiten Reihe spielte, stieg ebenfalls in die Attacke ein. Gemeinsam erzielten sie eine spielentscheidende Partnerschaft von 122 Runs und setzten Indien in eine dominante Position. Suryakumar, der seit über 463 Tagen keinen T20I-Hit von über 50 Runs erzielt hatte, feierte sein Comeback mit 82 Runs aus 37 Bällen.
Ishan Kishan, der nach seiner beeindruckenden Leistung zum Spieler des Spiels gekürt wurde, erklärte: „Ich war mental gut vorbereitet und wusste, dass ich in guter Form war. Wenn man gut spielt, merkt man es einfach.“
Suryakumar Yadav lobte Kishan nach dem Spiel: „Ich habe noch nie gesehen, wie jemand nach einem 6/2-Stand so aufdreht, um am Ende des Powerplays rund 70 zu erreichen. Wir wollen, dass unsere Batter so spielen und sich ausdrücken.“
Shivam Dube, der ebenfalls eine nützliche Cameo-Leistung mit drei Sixen zeigte, fügte hinzu: „Ishan spielte genau das, was das Team brauchte. Trotz der frühen Wickets war die Stimmung in der Kabine ruhig, und jeder Spieler hat das Vertrauen, Spiele zu beenden.“
Neuseelands Bowling war jedoch von Problemen geprägt. Zak Foulkes hatte eine besonders schwierige Nacht, indem er in nur drei Overs 67 Runs zuließ. Ein entscheidender Over von Foulkes, in dem er 24 Runs kassierte, drehte das Spiel zu Indiens Gunsten. Die feuchten Bedingungen und mehrere verpasste Chancen verstärkten den Frust in Neuseelands Reihen.
Santner zeigte sich nach der Niederlage enttäuscht: „Vielleicht wären sogar 300 Runs nicht genug gegen dieses Team. Wenn du gegen so eine starke Mannschaft auf gutem Platz spielst und sie so angreifen, ist es schwierig, zu stoppen. Wir wissen, dass 200 oder 210 selten genug sind und wir aggressiver schlagen müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben.“
Für Neuseeland gab es einige Lichtblicke, wie Ravindra mit seinen 44 Runs und Santner mit seiner ungeschlagenen 47. Aber das Unvermögen, das Spiel zu kontrollieren, und die verpassten Chancen werden als Probleme für die kommenden Spiele betrachtet. Indiens Verfolgung von 209 Runs in nur 15,2 Overs stellte ihr bisher größtes Erfolgserlebnis in einem T20I dar.
Mit dem 2-0-Vorsprung in der Serie liegt der Fokus nun auf dem nächsten Spiel in Guwahati, wo Indien die Serie sichern will und Neuseeland alles daran setzt, den Rückstand zu verkürzen. Das heutige Spiel lässt vermuten, dass die Fans noch mehr aufregende Momente erwarten können.