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Sport

Ex-Celtic-Verteidiger Kenny nennt Leihstation „falscher Ort zur falschen Zeit“

Der ehemalige Celtic-Leihspieler Jonjoe Kenny hat seine enttäuschende Zeit in Glasgow als klassischen Fall von „falscher Ort zur falschen Zeit“ bezeichnet. Der Rechtsverteidiger sprach in einem Interview mit dem ehemaligen Parkhead-Talent Paul Slane auf Open Goal über seine kurze Karriere bei den Bhoys.

Neuanfang in Griechenland mit altem Bekannten

Heute ist Kenny bei PAOK Thessaloniki aktiv, wo er einen alten Weggefährten aus seiner Celtic-Zeit wiedertraf: Greg Taylor. Der schottische Linksverteidiger wechselte nach dem Auslaufen seines Vertrags bei Celtic im vergangenen Sommer für drei Jahre zum griechischen Klub. Kenny freut sich über die Vertrautheit: „Greg ist mein Junge. Ich habe ihn schon vor Celtic getroffen… auf einem Junggesellenurlaub“, so Kenny. Schon in den Jugendnationalmannschaften Englands und Schottlands hatten sie sich auf dem Platz gegenüber gestanden.

Kenny war in der zweiten Hälfte der Saison 2020/21 von Trainer Neil Lennon vom FC Everton zu Celtic geholt worden. Die Hoops befanden sich damals jedoch in einer schweren Krise. Die Verteidigung des Meistertitels war bereits gescheitert, der Erzrivale Rangers gewann die Liga ungeschlagen und hatte am Ende 25 Punkte Vorsprung. Nur wenige Wochen nach Kennys Ankunft wurde Lennon entlassen.

Der Verteidiger kam in 16 Einsätzen für Celtic nicht überzeugend zurecht und verließ den Verein nach dem Leihgeschäft. 2022 verließ er Everton endgültig in Richtung Hertha Berlin, nachdem er zuvor schon bei Schalke 04 in Deutschland Erfahrung gesammelt hatte. Nach drei Jahren in Berlin folgte dann im vergangenen Sommer der Wechsel auf freier Transferbasis nach Griechenland.

Rückblickend auf Celtic sagt Kenny: „Der Klub ist riesig und jeder weiß, was er den Menschen bedeutet. Ich habe Familienmitglieder, die große Celtic-Fans sind.“ Er sei damals hingegangen, um Spielpraxis zu sammeln und für einen großen Verein zu spielen, „aber es lief halt einfach in die andere Richtung“. Sein Fazit ist philosophisch: „Man muss zurückkommen. Das ist Fußball. Jeder hat seine eigene kleine Geschichte, und das war ein Teil von meiner.“

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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