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Sport

Chelsea plant Ausweichspiele zur Steigerung der Zuschauerzahlen

Die Trainerin von Chelsea Frauen, Sonia Bompastor, deutete an, dass Gespräche stattfinden, um mehr Spiele des Vereins außerhalb des Kingsmeadow Stadions auszutragen, um die Zuschauerzahlen zu steigern. Bisher hat Chelsea Frauen seine Heimspiele seit 2017 im 4.850 Zuschauer fassenden Kingsmeadow ausgetragen, wobei auch Champions-League-Spiele gelegentlich im Stamford Bridge stattfinden.

Arsenal dominiert mit hohen Zuschauerzahlen

Arsenal Frauen haben mittlerweile ihre Heimspiele im Emirates-Stadion und dominieren in der Women’s Super League (WSL) die Zuschauerstatistiken. Der Verein verzeichnete durchschnittlich 36.450 Fans pro Spieltag, mit einer Spitzenzahl von 56.537 Zuschauern bei der Begegnung gegen Chelsea im August. Zum Vergleich: Chelsea erreichte beim Champions-League-Spiel gegen Barcelona im Stamford Bridge eine Höchstzahl von 11.137 Zuschauern, wobei der durchschnittliche Besuch bei ihren Heimspielen bei nur 6.397 liegt.

Um diese Zahlen zu verbessern, ist Bompastor in Gesprächen mit der Vereinsführung über mögliche Änderungen der Spielorte. „Viele Gespräche finden im Hintergrund statt“, erklärte sie und betonte, dass der Verein gemeinsam mit dem Eigentümer und CEO Aki Mandhar in diese Richtung gehen möchte. Im Vorfeld des bevorstehenden Spiels gegen Arsenal im Stamford Bridge zeigte sich die Trainerin zuversichtlich: „Wir erwarten morgen 30.000 Zuschauer und freuen uns auf die Atmosphäre mit diesen Fans.“

Bompastor hob hervor, dass die Planung für die Zukunft des Stadions eine wichtige Rolle spiele, vor allem, da es bei zahlreichen Spielen der Männer- und Frauenmannschaft sowie bei den Champions-League-Partien zu zeitlichen Überschneidungen kommen kann.

Unterdessen berichtete die BBC, dass auch andere Stadien als mögliche Ausweichorte in Betracht gezogen werden. So zeigte der FC Brentford Interesse, mehr Spiele im Gtech Stadium auszutragen, das 17.250 Zuschauer fasst. Auch die Stadien von Queens Park Rangers und Wimbledon, die Platz für 18.439 bzw. 9.300 Fans bieten, könnten als Optionen in Betracht gezogen werden.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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