Chameera-Fünfer und Currans Kampf-50 heizen drittem T20I ein
Ein atemloses Finale der T20I-Serie zwischen Sri Lanka und England bahnt sich an. Nachdem Gastgeber Sri Lanka im dritten und letzten Spiel England auf nur 128 Runs beschränkte, muss das Team nun selbst eine überschaubare Zielvorgabe von 129 Runs jagen, um eine weiße Weste in der Serie zu verhindern.
Die entscheidende Rolle beim Zusammenbruch der englischen Battingreihe spielte Pace-Bowler Dushmantha Chameera. Er lieferte eine fulminante Leistung ab und holte sich fünf Wickets, während sich die englischen Top-Order-Batter kaum etablieren konnten. Besonders im Powerplay setzten die sri-lankischen Bowler England mit vier frühen Wickets und nur 34 Runs unter Druck.
Curran stemmt sich gegen den Kollaps
Inmitten des Zusammenbruchs bei 60/6 fand England schließlich Widerstandskraft in Sam Curran und Liam Dawson. Das Duo baute eine rettende Partnerschaft von 47 Runs auf. Curran, der mit Sinn für die Lage spielte und die schlechten Bälle bestrafte, erzielte ein kämpferisches Half-Century von 58 Runs aus 48 Bällen. Diese Leistung rettete England vor einer noch katastrophaleren Gesamtpunktzahl und gab der Mannschaft zumindest eine Verteidigungs-Chance.
Dennoch gelang es den Gastgebern, das Innings auf 128/9 nach 20 Overs zu begrenzen. Neben Chameeras herausragender Bowling-Analyse trugen auch Maheesh Theekshana und Matheesha Pathirana mit disziplinierten Overs dazu bei. Die scharfe Feldarbeit Sri Lankas, mit gefangenen Chancen und guter Platzierung, erhöhte den Druck auf die englischen Batter zusätzlich.
Die Serie war vor diesem Spiel bereits entschieden, nachdem England die ersten beiden Begegnungen deutlich für sich entschieden hatte. Für die Gastgeber geht es nun im heimischen Pallekele International Cricket Stadium vor ihren Fans ausschließlich um die Wiederherstellung des Stolzes. Kapitän Dasun Shanaka hofft, die Wende nach zwei enttäuschenden Auftritten zu schaffen.
England hingegen nutzte auch dieses Spiel als wichtige Vorbereitung für den anstehenden ICC T20 World Cup 2026. Kapitän Harry Brook, der den Münzwurf gewann und sich zum Schlag entschied, gab etlichen Spielern wertvolle Spielpraxis. Die Mannschaft trat mit unveränderter Aufstellung an, ein Zeichen des Vertrauens nach den vorherigen Siegen.
Spannende Jagd auf 129 Runs erwartet
Die Aufmerksamkeit liegt nun voll auf der Antwort Sri Lankas mit dem Schläger. Die Aufgabe, 129 Runs zu erzielen, ist auf dem anspruchsvollen Pallekele-Platz, der sowohl den Battern als auch den Spin-Bowlern etwas bietet, keineswegs trivial. Die Schlüsselspieler der Heimmannschaft, wie Pathum Nissanka und Kusal Mendis, müssen den Ton angeben, während die englische Bowling-Attacke um Adil Rashid und den torgefährlichen Sam Curran darauf aus ist, die Serie mit einem 3-0-Sweep zu krönen.
Im weiteren Kontext führt England die historische T20-Bilanz gegen Sri Lanka deutlich mit 12 zu 4 Siegen. Ein Erfolg der Lions wäre daher nicht nur eine Vermeidung des Sweeps, sondern auch ein wichtiges Vertrauenssignal für die Zukunft. Das Spiel am 3. Februar 2026, das live auf Sony Sports Network übertragen und auf Sony LIV und FanCode gestreamt wurde, sorgte auch abseits des Platzes für rege Diskussionen in den sozialen Medien.
Mit einem möglichen Schulterproblem bei Pace-Bowler Eshan Malinga hatte Sri Lanka vor dem Spiel noch eine kleine Verletzungssorge, der restliche Kader war jedoch einsatzbereit. Ob die Heimmannschaft unter Druck ihre jüngsten Unstetigkeiten mit dem Schläger überwinden kann, wird über den Ausgang dieses mit Spannung erwarteten Serienfinales entscheiden.