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Sport

Celtic schlägt 25-Millionen-Angebot für Engels aus – O’Neill spricht von klarem Signal

Celtic hat im Januar ein offenbar massives Transferangebot für Mittelfeldspieler Arne Engels abgelehnt. Trainer Martin O’Neill wertet die Entscheidung des Vereins als bedeutendes Statement der Ambitionen. Nottingham Forest hatte demnach bis zu 25 Millionen Pfund für den Spieler geboten.

Spieler reagiert gelassen auf verpassten Wechsel

Laut O’Neill lehnte der Vorstand Angebote in Höhe von 14 und 17 Millionen Pfund sofort ab. Ein drittes Angebot, das mit 20 Millionen Pfund begann und durch Bonuszahlungen auf 25 Millionen steigen konnte, wurde ebenfalls zurückgewiesen. Der Trainer räumte ein, dass ein Verkauf für den Klub finanziell verlockend gewesen wäre und Engels sein Gehalt bei Forest hätte deutlich erhöhen können.

Dennoch habe der Spieler professionell reagiert. „Arne wirkte heute Morgen aufgeweckt und gut gelaunt“, sagte O’Neill. Er habe keinen Aufstand gemacht, obwohl das Angebot spät einging. Auch Engels‘ Agent sei mit der Situation zufrieden gewesen. Der Spieler sei bei Celtic glücklich und wolle die Saison zu Ende bringen.

O’Neill betonte, die Entscheidung sei „wirklich, wirklich groß“ und zeige, dass der Klub ernsthaft um Titel kämpfen wolle. Alles werde nun im Sommer neu bewertet.

Fokus auf die Meisterschaftsjagd

Die Transferperiode ist für Celtic mit fünf Leihgaben zu Ende gegangen. Junior Adamu, Joel Mvuka und Benjamin Arthur kamen am letzten Tag dazu, nachdem bereits Julian Araujo und Tomas Cvancara verpflichtet worden waren. Für Cvancara, Adamu und Mvuka bestehen Kaufoptionen für den Sommer.

O’Neill gab zu, dass er sich möglicherweise mehr von dem Fenster erhofft hatte, zeigte sich nun aber mit seiner Auswahl zufrieden. Seine Hauptaufgabe sei es nun, die neuen Spieler zu integrieren und die Mannschaft für den Endspurt in der Scottish Premiership zu formen. Celtic liegt derzeit hinter Hearts und muss aufholen.

Der 73-jährige Ire zeigte sich erleichtert, dass die Transferphase vorbei ist. Nach Wochen, in denen er auch als Chefscout und Sportdirektor agieren musste, freue er sich darauf, sich wieder auf das Training und die Spiele konzentrieren zu können. Mit einem Augenzwinkern merkte er an, dass der Klub wohl seine Telefonrechnung übernehmen müsse.

Obwohl auch die direkten Konkurrenten Hearts und Rangers ihren Kader verstärkt hätten, blickt O’Neill nur nach vorn. „Ich bin nicht verantwortlich für das, was sie getan haben. Wer weiß? Vielleicht haben Rangers und Hearts am Ende die besseren Spieler verpflichtet“, so O’Neill. Er konzentriere sich darauf, seine eigenen Spieler zu verbessern und mit der neuen Frische in den Kader die Saison erfolgreich zu gestalten.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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