Cathy Freeman hat heute vor 20 Jahren die olympische Fackel von Sydney angezündet. 

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Es ist schwer, sich an einen perfekteren Moment in der modernen australischen Geschichte zu erinnern, als Cathy Freeman die Fackel anzündet, um die Olympischen Spiele 2000 in Sydney zu starten.

Die Spiele selbst nehmen in unserer kulturellen Überlieferung einen ganz besonderen Platz ein. Ein Zusammentreffen von Wettbewerbern, Freiwilligen, Organisatoren, Zuschauern und Sendern aus dem ganzen Land, vereint unter einem Banner. Für 17 glorreiche Tage gab Australien eine Show für den Rest der Welt; fast unbestreitbar die unterhaltsamsten, spannendsten, energischsten und ansonsten perfektesten Olympischen Spiele der Neuzeit.

Aber Freeman zündet die Fackel an, der einzigartige Fokus der Welt (ähnlich wie sie es 11 Tage später wieder tun würde, wenn sie das 400-Meter-Finale laufen würde) ist ein Wendepunkt. Dieser Moment, ab dem 15. September 2000, ist ab heute Abend offiziell 20 Jahre alt.

Die gesamte Eröffnungszeremonie bis zu diesem Zeitpunkt war ein Spektakel für sich, aber der groß geschriebene Fackellauf war etwas ganz anderes.

Bereits lange vor ihrer Ankunft im Stadium Australia war die gesamte Nation fasziniert – vor allem dank eines kniffligen Reisewegs, auf dem 85% aller australischen Häuser innerhalb einer Autostunde erreichbar waren – und der Eintritt der Flamme in die olympischen Verfahren im Jahr 2000 war ebenso perfekt geplant eine hingerichtete, wie Sie sich vorstellen können.

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Frauen bei den Olympischen Spielen wurde die Reise der Flamme durch das Stadion von einigen der berühmtesten olympischen Sportlerinnen Australiens gesteuert.

Von Raelene Boyle aus, die eine rollstuhlgebundene Betty Cuthbert durch die erste Phase des Verfahrens steuert. Dawn Fraser begrüßte sie in einem symbolischen Moment wieder in der olympischen Gruppe und reichte die Fackel dann der großen Shirley Strickland, die sie wiederum an Shane Gould und Debbie Flintoff-King weitergab.

Aber es war Cathy Freeman, die die Ehre hatte, die Fackel selbst anzuzünden.

Freemans Beleuchtung der Fackel, die in einen Pool unter einem Wasserfall getaucht ist, ist der Eckpfeiler für zahlreiche Australier, die von den Spielen geblendet saßen – entweder auf der Tribüne oder zu Hause im Fernsehen.

Nicht einmal die berüchtigte Fehlfunktion der Hydraulik, die den aufsteigenden Kesselkreis für wirklich qualvolle 4 volle Minuten zum Stillstand brachte, konnte den ansonsten perfektesten Moment dämpfen.

Es kann vollständig angesehen werden. Wie ist die gesamte Eröffnungsfeier. Aber die Fackel übertrifft alle.

Es ist wirklich schwer, sich einen perfekteren Moment vorzustellen. Rein und gut. So rein und so gut.

Wie verdammt gut war Sydney 2000.

Bild:
Getty Images / Gunnar Berning
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