Carabao Cup: Auswärtstore zählen nicht im Halbfinale zwischen Arsenal und Chelsea
Am Dienstagabend steigt das entscheidende Halbfinal-Rückspiel im Carabao Cup zwischen Arsenal und Chelsea. Die Blues treten beim Rivalen aus Nordlondon mit einem 2:3-Rückstand aus dem ersten Spiel an und müssen mindestens mit einem Tor Unterschied gewinnen, um überhaupt eine Chance auf den Finaleinzug zu wahren.
Die Regeln für die Verlängerung
Sollte Chelsea das Spiel mit genau einem Tor Vorsprung gewinnen – beispielsweise 1:0 oder 2:1 –, steht es im Gesamtergebnis unentschieden. In diesem Fall geht das Halbfinale direkt in die Verlängerung. Dort werden 30 weitere Minuten gespielt. Können sich die Teams auch danach nicht trennen, entscheidet ein Elfmeterschießen.
Diese Regelung stellt eine bedeutende Änderung zu den vorherigen Runden des Wettbewerbs dar. Im Viertelfinale etwa, in dem Arsenal erst nach einem späten Ausgleichstreffer von Crystal Palace und einem anschließenden Elfmeterschießen überstand, wäre bei einem Gleichstand nach 90 Minuten sofort zum Strafstoß angetreten worden.
Auswärtstorregel abgeschafft
Für die Entscheidung spielt die Auswärtstorregel keine Rolle mehr. Der englische Fußballverband (EFL) schaffte diese bereits zur Saison 2018/19 ab. Zuvor war sie im Halbfinale des League Cups nur nach gespielter Verlängerung in Kraft getreten.
Arsenal geht mit der psychologischen und faktischen Führung in die Partie. Ein Unentschieden oder ein Sieg der Gunners nach 90 Minuten reicht für den Finaleinzug. Chelsea hingegen baut auf ihre jüngsten Comeback-Erfolge, etwa gegen West Ham, und die Doppelpack von Alejandro Garnacho im ersten Spiel, der die Niederlage zum 2:3 veredelte.
Die Fehler von Torhüter Robert Sanchez im Hinspiel, die zu einfachen Toren für Ben White und Viktor Gyokeres führten, lasten jedoch noch auf dem Team von Trainer Liam Rosenior. Chelsea hat im Emirates Stadium alles zu gewinnen – Arsenal muss seinen schmalen Vorsprung vor heimischer Kulisse verteidigen.