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Sport

Britische Medaillenhoffnungen stürzen bei Winterspielen in mehreren Disziplinen

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo muss Großbritannien weiter auf seine erste Medaille warten. Eine Serie enttäuschender Ergebnisse am Montag ließ mehrere Anwärterinnen und Anwärter knapp scheitern, angeführt von Snowboard-Talent Mia Brookes.

Mutiger Sprung kostet Podestplatz

Die 19-jährige Brookes, jüngste Snowboard-Weltmeisterin aller Zeiten, verpasste in der Big-Air-Konkurrenz nur knapp das Edelmetall. In ihrem letzten Durchgang, auf Rang drei liegend, versuchte sie einen gewagten Backside 1620 – eine viereinhalbfache Drehung, die sie zuvor noch nie auf Schnee ausprobiert hatte. Sie konnte die Landung nicht stehen und rutschte auf den vierten Platz ab. Die Goldmedaille gewann Kokomo Murase.

„Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich den letzten Trick nicht landen konnte“, sagte Brookes. „Es ist ein besonderer Trick, und für das Frauensnowboarding wäre es verrückt gewesen, wenn ich ihn gelandet hätte.“ Sie betonte, sie sei froh, es versucht zu haben und nicht „in einem Krankenhausbett“ zu liegen. Nächste Woche geht sie im Slopestyle erneut an den Start.

Weitere Niederlagen im Schnee und auf dem Eis

Nicht nur Brookes erlebte einen enttäuschenden Tag. Slopestyle-Skierin Kirsty Muir verfehlte einen Podestplatz um nur 0,41 Punkte, nachdem sie im finalen Lauf stürzte. „Ich habe in jedem Durchgang alles gegeben“, sagte Muir. „Es fällt mir schwer zu akzeptieren, wie knapp es war.“

Im Curling unterlagen die favorisierten Briten Bruce Mouat und Jen Dodds im Mixed-Doppel-Halbfinale überraschend Schweden. Dies war eine Wiederholung des Debüts bei Peking 2022, als sie im gleichen Stadium gegen Norwegen ausschieden. Damals verloren sie auch das Spiel um Bronze gegen Schweden. Am Dienstagnachmittag haben sie die Chance zur Revanche, wenn sie im Kampf um Bronze auf Titelverteidiger Italien treffen.

„Wir sind wirklich am Boden zerstört“, sagte Mouat der BBC. „Wir hatten eine so gute Woche, aber heute nicht einmal annähernd so zu spielen, wie wir wollten, ist schwer in Worte zu fassen.“

Ebenfalls ohne Medaillenchance blieb Speedskaterin Ellia Smeding. Sie belegte im 1000-Meter-Finale nur den elften Rang, während die Niederländerinnen Jutta Leerdam und Femke Kok mit Olympischen Rekorden Gold und Silber gewannen.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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