Bob MacIntyre spricht über verlorenes Turnier nach Wutausbruch auf dem Golfplatz
Bob MacIntyre hat einen entscheidenden Fehler während der Sony Open eingeräumt, als er zugab, seinen Putter aus Frust zerbrochen zu haben, was ihm letztlich das Turnier kostete. Der schottische Golfer, der mit einer herausragenden Schlussrunde von 63 Schlägen auf dem Waialae Country Club in Hawaii Platz vier belegte, reflektiert nun über das Missgeschick und dessen Auswirkungen auf seine Leistung.
Mit seinem beeindruckenden Auftritt am letzten Tag kletterte MacIntyre in der Weltrangliste auf Platz 6, was ihm einen wichtigen Schub für das kommende Jahr gab. Doch der 27-Jährige gestand, dass ein Moment der Wut während seiner zweiten Runde entscheidend für das verpasste Top-Ergebnis war. „Ich habe meinen Putter am 17. Loch zerbrochen. Ich habe einen Drei-Fuß-Putt am 18. Loch am Freitag verpasst. Das hat mir einen Schlag gekostet“, erklärte MacIntyre.
Wut auf dem Platz und ihre Folgen
MacIntyre, der seine Wut nach dem misslungenen Putt in der zweiten Runde nicht im Griff hatte, sieht die Zerbrechung des Putters als ein klares Zeichen dafür, wie wichtig eine konstante, positive Einstellung über alle 72 Löcher eines Turniers hinweg ist. „Das ist eine große Erinnerung daran, dass die Einstellung das ganze Turnier über stimmen muss, nicht nur für 36 Löcher“, sagte der Schotte, der zuversichtlich bleibt, dass er aus dieser Erfahrung lernen wird.
Der Verlust eines Putter-Teils war nicht nur ein frustrierender Moment, sondern auch ein weckrufender Hinweis auf die Notwendigkeit, Emotionen auf dem Platz besser zu kontrollieren. MacIntyre gab jedoch zu, dass seine Leistung in den letzten Tagen, insbesondere beim Wedge-Spiel und Putting am Sonntag, durchaus positiv war. „Ich habe einen großartigen Wedge-Schlag gezeigt, und das Putten lief schön“, so der Schotte.
Die Sony Open war das erste Event für MacIntyre nach einer vierwöchigen Pause und die erste große Prüfung seit den Wettbewerben im Nahen Osten. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten, die von rostigen Routinen und schlechtem Putting geprägt waren, zeigte er eine beeindruckende Leistung und sorgte dafür, dass er als ernsthafter Kandidat für kommende Events wahrgenommen wird.
Mit dem erreichten Karrierehoch in der Weltrangliste und einem gestärkten Selbstvertrauen geht MacIntyre mit viel Schwung in die nächsten PGA Tour-Veranstaltungen. „Ich freue mich auf die kommenden Turniere, aber diese Sony Open waren ein wertvoller Weckruf, was meine Einstellung betrifft“, so der Schotte abschließend.
Während viele seiner europäischen Ryder-Cup-Teamkollegen wie Rory McIlroy und Shane Lowry bei der Hero Desert Classic in dieser Woche an den Start gehen, wird MacIntyre seine Reise fortsetzen und sich auf die American Express in Kalifornien vorbereiten.