Arteta verabschiedet Oxlade-Chamberlain herzlich vor Wechsel zu Celtic
Mikel Arteta hat seinem ehemaligen Teamkollegen Alex Oxlade-Chamberlain einen emotionalen Abschied von Arsenal gewidmet, während sich der erfahrene Mittelfeldspieler auf einen Transfer zu Celtic Glasgow vorbereitet. Der 32-Jährige wird am Mittwoch seine medizinische Untersuchung absolvieren, bevor der Wechsel nach Parkhead offiziell wird.
Transfer trotz verpasster Eurodeadline
Celtic-Trainer Martin O’Neill hat den anstehenden Deal bereits öffentlich bestätigt und gibt grünes Licht, obwohl die Frist zur Registrierung für den europäischen Kader für diese Saison verstrichen ist. Der Klub ist dennoch überzeugt, dass Oxlade-Chamberlain die Optionen im Team wesentlich erweitern wird.
Oxlade-Chamberlain hatte sich in den vergangenen Wochen bei seinem Ex-Klub Arsenal fit gehalten, der von Arteta trainiert wird. Es gab Spekulationen über ein mögliches Kurzzeitengagement oder sogar eine spätere Trainerrolle bei den Gunners, sobald der Spieler seine Karriere beendet. Arteta deutete an, dass dieser Schritt jedoch nicht unmittelbar bevorstehe.
In seiner Pressekonferenz lobte der Arsenal-Chef den Spieler überschwänglich. „Er war brillant. Es war großartig, Zeit mit ihm und seinen Erfahrungen zu teilen“, sagte der Spanier. „Wir haben natürlich auch zusammen gespielt, es sind also großartige Erinnerungen. Er war eine echte Hilfe für uns.“ Arteta betonte, man habe Oxlade-Chamberlain in einer schwierigen Phase unterstützen wollen und wünsche ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.
Perspektive jenseits des Platzes
Die persönliche Verbindung zwischen Arteta und Oxlade-Chamberlain, die aus ihrer gemeinsamen Spielzeit beim FC Arsenal stammt, verleiht der Verabschiedung eine besondere Note. Die Äußerungen des Trainers lassen zudem die Tür für eine spätere Zusammenarbeit in einem Trainer- oder Beraterstab offen, sobald der Englänger seine aktive Laufbahn beendet.
Für Celtic bedeutet die Verpflichtung des ehemaligen Liverpool-Profis eine deutliche Verstärkung mit viel Premier-League-Erfahrung, auch wenn diese zunächst nur in der nationalen Meisterschaft und den Pokalwettbewerben zum Tragen kommen kann. Der Wechsel unterstreicht die Anziehungskraft des schottischen Rekordmeisters auch für etablierte Spieler aus den Top-Ligen.