Arsenal-Mittelfeldspieler Merino nach Fußoperation auf dem Weg der Besserung
Langer Genesungsprozess beginnt
Nach einer Operation an seinem rechten Fuß hat Mikel Merino den ersten Schritt in einem voraussichtlich langwierigen Genesungsprozess hinter sich. Der Arsenal-Spieler ließ den Eingriff am Montag vornehmen, nachdem Spezialisten die Verletzung, die er sich Ende letzten Monats bei der Niederlage gegen Manchester United zuzog, als schwerwiegend eingestuft hatten. Es handelt sich um einen Knochenschaden, genauer gesagt einen Stressbruch.
Der spanische Nationalspieler ließ via Instagram aus dem Krankenhausbett verlauten: „Operation überstanden! Schon ein Stück näher an der Rückkehr.“ Er bedankte sich für die Unterstützungsbekundungen, die ihm „noch mehr Energie für die Herausforderung“ gäben. Sein Teamkollege Declan Rice erwiderte mit den einfachen Worten: „Bei dir, Bruder.“
Mikel Arteta, Arsenals Teamchef, bestätigte den schwerwiegenden Verlust für die Mannschaft. „Er ist ein wichtiger Spieler für uns, ein Athlet mit großer Vielseitigkeit und der Fähigkeit, auf verschiedenen Positionen zu spielen. Das ist ein harter Schlag“, so Arteta. Er bezeichnete die Verletzung als „sehr selten“.
Wettlauf gegen die Zeit für Saisonfinale
Für Merino beginnt nun ein Wettlauf gegen die Zeit. Das erklärte Ziel des Clubs ist es, den Mittelfeldspieler bis Mai, in die entscheidenden Wochen der Saison, wieder einsatzfähig zu machen. Diese Phase könnte sowohl für die nationalen als auch für die europäischen Titelhoffnungen Arsenals entscheidend sein. Gleichzeitig kämpft Merino darum, seine Chance auf eine Teilnahme an der anstehenden Weltmeisterschaft zu wahren.
Arteta äußerte sich vorsichtig optimistisch, ob Merino noch in dieser Saison auflaufen kann: „Wir hoffen es. Ich weiß es nicht. Offensichtlich muss er einen Prozess durchlaufen, der nicht immer einfach ist.“ Man müsse abwarten, wie der Fuß nach dem Eingriff reagiere.
Unterdessen erhielt Merino auch von der spanischen Nationalmannschaft Solidaritätsbekundungen. Sein Landsmann Martin Zubimendi ehrte ihn am vergangenen Samstag, indem er nach einem Tor gegen Sunderland Merinos typische Jubelgeste – das Zeigen auf die Tribüne – nachahmte. Ein kleiner, aber bedeutungsvoller Gruß in einer schwierigen Phase für den verletzten Arsenal-Profi.