Russland unter den Top 10 Ländern, die die globale Revolution des digitalen Bankwesens anführen. 

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Eine neue Umfrage von Deloitte hat ergeben, dass russische Banken in Bezug auf die Digitalisierung ihrer Dienstleistungen weltweit führend sind und in fünf der sechs Schlüsselindikatoren den globalen Durchschnitt übertreffen.

Die so genannte globale Benchmarking-Studie zur Reife des Digital Banking lieferte eine umfassende Bewertung von 318 Privatkundenbanken in 39 Ländern durch externe Mystery Shopper.

Dem Bericht zufolge gehört Russland neben Japan, Singapur, Norwegen, Spanien, Belgien, der Türkei, Polen, Saudi-Arabien und Katar zu den zehn führenden Ländern im globalen Digital Banking.

Die Untersuchung ergab, dass der durchschnittliche Wert des Index in Bezug auf die Verfügbarkeit von Informationen für den Kunden weltweit 45 Prozent beträgt, während er in Russland 51 Prozent beträgt.

Wenn es um die Eröffnung eines Kontos und die tägliche Interaktion mit dem Kunden geht, übertrifft Russland die Leistung um sieben Prozentpunkte. Auch bei der Nutzung der Bankdienstleistungen und der Schließung des Kontos durch den Kunden sind die russischen Banken ihren globalen Mitbewerbern voraus. Der einzige Aspekt des Kundenservice, der für russische Banken noch hinterherhinkt, sind die sogenannten „ersten Schritte des Kunden“, heißt es in dem Bericht.

“Russische Banken haben ihre Leistung bei den Verfahren zur Kontoeröffnung, Anpassung neuer Kunden, Verwaltung von Zahlungen, Überweisungen, Verwendung von Bankkarten sowie im Bereich Cross-Selling verbessert”, sagte Ekaterina Trofimova, Partnerin bei Deloitte’s Risk Management Abteilung und Leiter der Ratingberatung und Corporate Governance in Russland und der GUS. Sie fügte hinzu, dass mobile Anwendungen bei Kunden russischer Privatkundenbanken beliebter sind als Internetbanking.

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