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Merkel sagt in Angola Aufklärungshilfe bei Santos-Milliarden zu

Luanda (Reuters) – Bundeskanzlerin Angela Merkel will Angola bei der Aufklärung der Korruptionsaffäre um die Milliardärin Isabel Dos Santos unterstützen.

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“Sollten deutsche Unternehmen oder Finanzinstitutionen durch solche Veröffentlichungen auch eine Rolle spielen, dann sagt Deutschland zu, dass wir sehr transparent bei der Aufklärung helfen wollen”, sagte Merkel nach einem Treffen mit dem angolanischen Präsident Joao Manuel Lourenco in Luanda. Hintergrund sind Enthüllungen, wonach die Milliardärin und Tochter des früheren angolanischen Präsidenten sich Geld unrechtmäßig angeeignet haben soll. Merkel betonte, der Kampf gegen Korruption sei wichtig für künftige Investitionen in dem südwestafrikanische Land.

Angolas Präsident Lourenco sagte, dass er ein weltweites Einfrieren der Vermögen von Isabel Dos Santos befürworte. “Wir möchten, dass das Vermögen wieder ins Land zurückgebracht wird”, sagte er in der gemeinsamen Pressekonferenz mit Merkel. Ein angolanisches Provinzgericht habe dies schon im Dezember angeordnet, noch bevor die Enthüllungen der sogenannten “Luanda Leaks” im Januar bekannt geworden seien.

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