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Medien – Ramelow will schnelle Ministerpräsidentenwahl statt Neuwahl

Berlin (Reuters) – Thüringens früherer Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat sich einem Medienbericht zufolge gegen Neuwahlen ausgesprochen.

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Stattdessen wolle er sich wieder einer Ministerpräsidentenwahl stellen, berichtete der Sender MDR am Freitag. Neuwahlen seien fahrlässig, weil Thüringen dann monatelang ohne Regierung sein würde. Ramelow schlage vor, zuerst die Wahl des Ministerpräsidenten wieder auf den Weg zu bringen. Dazu solle Regierungschef Thomas Kemmerich (FDP) die Vertrauensfrage stellen und scheitern. Darauf müsse man sich vorher verständigen. Dann könne Ramelow selbst bei einer neuen Wahl das Vertrauen erhalten. Wenn es dann geordnete Verhältnisse gebe, könne man auch mit ihm über Neuwahlen reden, zitierte der MDR Ramelow weiter.

Kemmerich war mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Er will das Amt aufgeben. Unklar blieb zunächst, auf welchem Weg das geschehen soll.

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