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3 Warren-Buffett-Regeln über erfolgreiches Investieren, die nur wahre Fans kennen!

3 Warren-Buffett-Regeln über erfolgreiches Investieren, die nur wahre Fans kennen!3 Warren-Buffett-Regeln über erfolgreiches Investieren, die nur wahre Fans kennen!

Die Regeln von Warren Buffett zu befolgen kann einem als Privatinvestor helfen, langfristig die besten Investitionsentscheidungen zu treffen. Dabei weist das Orakel von Omaha in seinen regelmäßigen Zitaten auf viele relevante Dinge hin, die sich in die Köpfe der Investoren inzwischen eingebrannt haben: Investiere in starke Unternehmen, fokussiere dich nicht auf die Aktienkursperformance, bleibe langfristig dabei. Dinge, die wohl inzwischen jeder Foolishe Investor kennt.

Es gibt allerdings auch einige Aussagen, Weisheiten und Handlungsweisen über das erfolgreiche Investieren, die nur wenige Investoren oder wahre Fans kennen. Lass uns im Folgenden einmal schauen, welche Insider-Tipps und -Tricks du womöglich noch nicht gehört hast.

1. Die Motivation des Managements

Eine erste, wichtige Erkenntnis dabei ist, dass es grundsätzlich von Vorteil sein kann, wenn das Management selbst maßgeblich in das Unternehmen investiert ist. Wie Warren Buffett über sich und Charlie Munger bei Berkshire Hathaway sagt: Wir löffeln ebenfalls die Suppe aus, die wir uns und den Investoren bereiten.

Auch wenn Warren Buffett wohl eher selten sagt, dass eine hohe Insider-Ownership ein Qualitätskriterium sei, das er bei einer Aktie schätzt, so legt er dennoch einen großen Wert auf das Management. Ein Aspekt, der natürlich wichtig ist, da dieses stets die langfristigen Entscheidungen trifft.

Sofern das Management dabei maßgeblich investiert ist, wird es die Entscheidungen häufiger aus Sicht der Investoren und mit einer langfristigen Perspektive treffen. Eben weil hier das eigene Schicksal mit dem der Investoren verknüpft ist. Bei wenig Skin in the Game vonseiten des Managements können jedoch in einzelnen Fällen kurzfristige Entscheidung Vorrang besitzen, beispielsweise weil eigene Boni davon abhängen.

Auch wenn ein gewisser Prozentsatz an Insider-Ownership keine direkte Buffett-Regel ist, so kann es dennoch ratsam sein, sie zu berücksichtigen. Zumindest Warren Buffett ist bei Berkshire Hathaway ein Paradebeispiel dafür, dass das langfristig funktionieren kann.

2. Meide Unternehmen, die Aktien als Tauschwert nutzen

Eine zweite Buffett-Regel, die viele Investoren wohl eher nicht kennen, ist außerdem, dass man Unternehmen meiden sollte, die ihre eigenen Aktien als Tauschwert nutzen. Wobei auch das eine Regel ist, die man eher an Buffetts eigenem Handeln ableiten kann, und nicht primär an Zitaten.

Das Orakel von Omaha versucht nämlich häufig, Berkshire-Aktien als Währung im Rahmen von Beteiligungen oder ganzen Käufen zu vermeiden. Wie der Starinvestor selbst sagt: Wir geben nur eigene Aktien heraus, wenn wir gleichermaßen an Unternehmenswert dazubekommen, wie auch wir geben. Eine Sichtweise, die häufig jedoch nicht der Fall ist.

Bedingt durch schlechtes Timing, Volatilität oder einfach schlechte Berechnungen sind solche Tauschgeschäfte häufig ein schlechter Deal für Investoren, die zudem die Aktionärsbasis verwässern können. Das ist in einigen Fällen daher nicht sonderlich aktionärsfreundlich gedacht, sondern eher businessfreundlich. Ein Credo, über das man ebenfalls nachdenken sollte. Vor allem, da viele Unternehmen ihre eigenen Aktien in einigen Fällen als Währung definieren.

3. Generell: Bleib unternehmensorientiert

Zum Abschluss an dieser Stelle allerdings noch ein Klassiker neben diesen beiden wohl eher unbekannten Warren-Buffett-Weisheiten. Nämlich die, dass man als Investor stets unternehmensorientiert bleiben sollte und nicht die Aktie in den Vordergrund rückt, sondern das Gesamtpaket.

Warren Buffett rät regelmäßig dazu, sich von dem Denken zu lösen, bloß eine Aktie zu besitzen, die im Wert steigen oder fallen kann. Tatsächlich solle man sich lieber an einem Unternehmen beteiligen und langfristig die operative Performance dieses in den Vordergrund rücken sowie die Gewinnperspektive, die das haben kann.

Das würde erfolgreiches Investieren vom Spekulieren unterscheiden. Eine wichtige Differenzierung, die langfristig auch zwischen Erfolg und Misserfolg entscheiden kann.

Starke Ratschläge und Handlungsweisen

Unterm Strich zeigen daher auch diese Buffett-Tipps, wie man erfolgreich oder womöglich noch erfolgreicher investieren kann. Nun liegt es an einem selbst, hieraus konkrete Handlungsweisen auch für sich abzuleiten, die einen zu noch stärkeren Renditen verhelfen können.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2021 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short March 2020 $225 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

Motley Fool Deutschland 2020

Foto: The Motley Fool.